Sonys PlayStation-Sparte: Rückläufige Absatzzahlen und Verluste

Sonys PlayStation-Sparte: Rückläufige Absatzzahlen und Verluste
Sony hat seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2012/2013 bekannt gegeben. Die Verkaufszahlen von PS3, PSP und PS Vita brechen deutlich ein.

Sony hat in der vergangenen Nacht seine Geschäftszahlen für das erste Quartal vorgelegt. Der Umsatz der Gaming-Sparte des japanischen High-Tech-Konzerns schrumpfte um 14,5 Prozent auf rund 1,49 Milliarden US- Dollar. Der Einbruch ist in erster Linie auf die rückläufigen Verkaufszahlen der PlayStation 3 und PlayStation Portable zurückzuführen. Unter dem Strich machte Sonys Gaming-Sparte ein Minus von 45 Millionen US-Dollar. PlayStation 2 und PlayStation 3 gingen im ersten Quartal 2,8 Millionen Mal über die Ladentheken. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres konnte man noch 3,2 Millionen Stück verkaufen. Auch bei den Spiele-Verkäufen macht sich der Rückgang bemerkbar: Während im gleichen Quartal des Vorjahres 27,6 Millionen PS2- und PS3-Titel verkauft werden konnten, waren es in diesem Jahr nur noch 20,1 Millionen Spiele.

Abwärtstrend auch bei den Handhelds

Noch schlechter sieht die Situation bei den Handhelds aus: Während Sony im gleichen Quartal des Vorjahres noch 1,8 Millionen PlayStation Portables verkaufen konnte, waren es im ersten Quartal dieses Jahres nur 1,4 Millionen. Darin sind allerdings auch schon die Verkäufe des PSP- Nachfolgers PS Vita berücksichtigt. Demnach wurden von den beiden Handhelds zusammen weniger Exemplare verkauft als es die PSP im Alleingang im ersten Quartal 2011 / 2012 geschafft hat. Auch bei den Handheld-Spielen gab es ein Minus: Während im ersten Quartal 2011 / 2012 noch 6,6 Millionen PSP-Spiele verkauft wurden, waren es dieses Jahr nur 5,8 Millionen Exemplare (PSP und PS Vita kombiniert). (ok)