Other OS auf der PS3: Sammelklage in den USA abgewiesen

Other OS auf der PS3: Sammelklage in den USA abgewiesen
Erfolg für Sony: Ein US-Gericht hat die Sammelklage gegen die ersatzlose Streichung der Other OS-Funktion auf der PlayStation 3 abgewiesen.
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Im vergangenen Jahr eliminierte Sony die bei einigen Nutzern beliebte Other OS-Funktion, mit der Besitzer einer PS3 auf Wunsch ein anderes Betriebssystem (Linux) auf der Spielkonsole installieren konnten. Sony begründete den Wegfall des Other OS-Features damals mit dem Hack der Konsole. Dabei war es Hackern gelungen, die Sicherheitssysteme der PS3 zu umgehen um so kopierte Spiele auf der Konsole spielen zu können. Da das Other OS-Feature seit dem Launch der PS3 verfügbar war, wollten einige Nutzer die Streichung nicht kampflos hinnehmen. Sie reichten Klage gegen Sony ein. Sie argumentierten, dass Sony die PS3 damals mit der Funktion beworben habe und die Streichung somit nicht rechtmäßig sei. Sony hingegen ließ mehrfach verlauten, dass man sich ausdrücklich das Recht vorbehalte, Funktionen hinzuzufügen oder - wie letztes Jahr bei der Other OS-Funktion geschehen - ersatzlos zu streichen.

Klage von US-Richter abgelehnt

Die Klage gegen Sony wurde nun von einem US-Gericht abgelehnt. Bezirksrichter Richard Seeborg erklärte zwar, dass die Entscheidung Sonys, das Feature zu streichen, aus Sicht der Kundenzufriedenheit fragwürdig sei, man jedoch keine Rechtsverletzung feststellen könne. “Aus rechtlicher Sicht hat es der Kläger dagegen nicht geschafft, Fakten vorzulegen oder eine Theorie zu äußern, warum Sony zur Verantwortung gezogen werden sollte”, so Seeborg. Sony hat sich bislang noch nicht zu der Abweisung der Klage geäußert. Damit dürfte das Thema Other OS auf der PlayStation 3 aber endgültig vom Tisch sein. (ok)