EEDAR-Studie: 51 Prozent der Gamer kaufen Download-Inhalte

EEDAR-Studie: 51 Prozent der Gamer kaufen Download-Inhalte
Einer aktuellen Studie der Marktforscher von EEDAR zufolge greifen mittlerweile 51 Prozent der Gamer zu Download-Inhalten für ihre Spiele.
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Mittlerweile gibt es kaum noch ein Spiel, das ganz ohne DLC angeboten wird. Ob Map-Packs, Skins oder Erweiterungen für die Story - die Gamer greifen immer öfter zu den meistens kostenpflichtigen Downloads. Zu diesem Ergebnis kommt nun auch eine Studie der Marktforscher von “EEDAR”. Während 2010 nur rund 40 Prozent der Gamer Inhalte aus den virtuellen Stores der Konsolenanbieter kauften, waren es in diesem Jahr schon 51 Prozent. Ein ordentliches Plus von 11 Prozent. EEDAR geht davon aus, dass Download-Inhalte in diesem Jahr rund 875 Millionen US-Dollar Umsatz generieren werden. Im kommenden Jahr soll dann die Marke von einer Milliarde US-Dollar geknackt werden. Ein lohnendes Zusatzgeschäft für die Spielehersteller. Bei den Gamern kommen DLCs nicht immer gut an, da sie oft vermuten, die Entwickler ließen bestimmte Bestandteile aus Vollpreistiteln bewusst weg, um sie später verkaufen zu können.

38 Prozent schrecken vor fehlendem Rückgaberecht zurück

Die 49 Prozent der Gamer, die noch nicht zu DLCs greifen, geben an, dass sie vor allem Datenschutzbedenken hätten, womit wohl der Kauf der DLCs und die damit verbundene Angabe der Zahlungsdaten gemeint ist. Rund 38 Prozent der DLC-Skeptiker schreckt das bei den Käufen nicht vorhandene Rückgaberecht ab. 32 Prozent der Befragten sind die DLCs einfach zu teuer. 24 Prozent wünschen sich eine Demo und 21 Prozent mehr Reviews zu DLCs, die bei der Kaufentscheidung helfen sollen. 20 Prozent geben an, dass es für ihre Lieblingsspiele keine DLCs gibt. Zur Info: Bei der Befragung war die Angabe mehrere Antworten möglich. (ok)