Kinos: Sony will in Zukunft nicht mehr für 3D-Brillen zahlen

Kinos: Sony will in Zukunft nicht mehr für 3D-Brillen zahlen
Wer sich ab Mai 2012 einen Film aus dem Haus Sony im Kino ansehen möchte, muss selbst für die benötigte 3D-Brille aufkommen. (Foto: © Donbuciak)
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Ab 2012 müssen Kinobesucher, die einen 3D-Film ansehen möchte, für die benötigten 3D-Brillen selbst bezahlen. Das wird zumindest für die Filme aus dem Hause Sony Pictures gelten. Bis heute wurden die Spezialbrillen, mit denen der dreidimensionale Effekt auf der Leinwand überhaupt erst sichtbar wird, von Sony bezuschusst. Für große Blockbuster soll Sony zwischen 5 und 10 Millionen US-Dollar für die Bereitstellung der 3D- Brillen ausgegeben haben. Auch bei kleinen Produktionen sollen sich die Kosten noch auf rund 2 Millionen US-Dollar belaufen haben. Dieses Geld möchte man in Zukunft einsparen und stellt den Kinobetreibern frei, wie sie das Geld für die Brillen wieder einspielen. Eine Möglichkeit wäre, dass die ohnehin schon sehr hohen Eintrittspreise für 3D-Filme weiter steigen werden. Auch eine Zusatzgebühr oder ein Pfand für den Verleih von 3D- Brillen wäre denkbar. Es dürfte aber feststehen, dass die Kinobesucher die zusätzlichen Kosten für die Brillen tragen müssen.

Andere Studios wollen Sonys Beispiel folgen

Um sich auf die neuen Regeln einzustellen, gibt Sony den Kinos noch bis Mai 2012 Zeit. Erst ab dann werden die 3D-Brillen nicht mehr von dem japanischen Elektronikriesen bezahlt. Damit dürften Besucher, die sich die neuen Sony-Produktionen The Amazing Spider-Man und Men in Black 3 in 3D ansehen wollen, schon ein wenig tiefer in den Geldbeutel greifen müssen. Berichten zufolge sollen auch andere Studios dem Vorbild Sonys folgen wollen. Wie sich dies auf die Ticketpreise auswirken wird, bleibt abzuwarten. Wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden. (ok)