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THQ: Red Faction-Serie wird aufgrund schlechter Verkaufszahlen eingestellt

Die Red Faction-Serie hat Publisher THQ nicht das Geld in die Kassen gespült, das man sich zuvor erhofft hatte. Der letzte Ableger Red Faction: Armageddon blieb wie sein Vorgänger deutlich hinter den Erwartungen des Publisher zurück. Wie THQ-Chef Brian Farrell nun offiziell bestätigt hat, bedeutet das das Ende der Serie. “Angesichts der Tatsache, dass zwei aufeinander folgende Ableger nur ein Nischenpublikum ansprechen konnten, haben wir nicht vor, die Marke noch in irgendeiner signifikanten Art und Weise fortzuführen,” so Farrell. Zwar habe die Serie durchaus eine loyale Fangemeinde, diese sei allerdings viel zu klein, um die enormen Kosten für die Entwicklung der Spiele zu rechtfertigen. In Zukunft will THQ auf einen sehr hohen Qualitätsstandard achten. Neue Spiele müssen sich Farrell zufolge inhaltlich und produkttechnisch deutlich absetzen, ein breites Publikum ansprechen und aggressiv vermarktet werden.
Saints Row: The Third soll gute Zahlen liefern
Die große Hoffnung THQs liegt nun auf Saints Row: The Third. Bei dem Titel möchte THQ nicht nur gute Verkaufszahlen erzielen, sondern auch mit DLCs, Mikrotransaktionen, Add-ons, einem In-Game-Store und einem Season Pass (wahrscheinlich Online Pass) Geld verdienen. Im letzten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres machte THQ einen Verlust von 38,4 Millionen US-Dollar. Der Umsatz des Unternehmens stieg allerdings im besagten Quartal von 149,4 auf 195,2 Millionen US-Dollar. (ok)



