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Nintendo 3DS: Preis des Handheld wird um ein Drittel gesenkt

Nintendo 3DS: Preis des Handheld wird um ein Drittel gesenkt
Nintendos 3DS strauchelt. Wegen zu niedriger Verkaufszahlen senkt Nintendo den Preis des 3DS um ein Drittel. Nintendos Gewinnprognose schrumpft um 82 Prozent.
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Der 3DS von Nintendo sollte der ganz große Wurf werden, schließlich macht der Handheld von der 3D-Technologie gebrauch und bietet dreidimensionale Spiele ganz ohne die so ungeliebte Spezialbrille, die aus dem Kino oder auch dem heimischen 3D-Fernseher bekannt ist. Offenbar schlug der 3DS aber bei weitem nicht so gut bei den Fans ein, wie es sich Nintendo erhofft hatte. Drei Monate nach dem Launch konnte Nintendo gerade mal 710.000 verkaufte Exemplare vermelden. Heute teilte Nintendo mit, dass man den Preis des 3DS deutlich senken wird. Künftig soll der 3D-Handheld gut ein Drittel günstiger zu haben sein. Dass diese Preissenkung von Anfang an geplant war, darf bezweifelt werden, denn Nintendo hat im selben Atemzug auch seine Gewinn- prognose für das aktuelle Geschäftsjahr um stolze 82 Prozent gesenkt. Wollte man zu Anfang in diesem Jahr noch 110 Milliarden Yen Überschuss generieren, rechnet man nun nur noch mit 20 Milliarden Yen (rund 180 Millionen Euro). Im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres meldete Nintendo sogar einen Verlust von 25,2 Milliarden Yen (rund 226 Millionen Euro). Ungewohnt für das sonst so erfolgsverwöhnte Unternehmen.

Sony bringt Ende dieses Jahres neuen Konkurrenten

Gegen Ende dieses Jahres wird der 3DS darüber hinaus Konkurrenz durch Sonys neuen Handheld PSVita bekommen. Der Handheld wird den bisherigen Kontrahenten der DS-Familie, die PSP, ablösen. Der PSVita wird in zwei Versionen (WiFi und WiFi/3G) auf den Markt kommen. Für die WiFi-only-Version werden Kunden rund 250 Euro bezahlen müssen. Die 3G-Variante wird mit rund 300 Euro zu Buche schlagen. Noch steht kein genaues Launch-Datum für den PSVita fest. (ok)