Sony: PlayStation-Sparte macht 2010 deutliche Gewinne

Sony: PlayStation-Sparte macht 2010 deutliche Gewinne
Die PlayStation-Familie beschert Sony gute Zahlen. Die PlayStation 3 verkaufte sich 2010 14,3 Millionen Mal, rund 1,3 Millionen Mal mehr als noch im Vorjahr.
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Sony kann mit seiner “Networkes Products and Services”-Sparte sehr zufrieden sein. Der Firmenbereich, in dem auch die PlayStation-Familie zuhause ist, konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 einen Gewinn von umgerechnet rund 306,7 Millionen Euro verbuchen. Für die guten Zahlen ist vor allem die PlayStation 3 verantwortlich, die sich im vergangenen Jahr rund 14,3 Millionen Mal verkaufen konnte. Das sind rund 1,3 Millionen Konsolen mehr als im Jahr zuvor. Damit kommt die PlayStation 3 nun auf rund 50 Millionen verkaufte Exemplare. Für den deutlichen Gewinn sind nicht nur höhere Verkaufszahlen, sondern auch gesunkene Produktionskosten verantwortlich. Sony kann die PS3 heute deutlich günstiger fertigen, als es z.B. noch 2009 der Fall war. Auch die Spieleverkäufe haben sich äußerst positiv entwickelt. So verkaufte Sony zwischen März 2010 und März 2011 insgesamt rund 150 Millionen PS3- Spiele. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es noch 115,6 Millionen Spiele.

PSP mit schlechtestem Ergebnis seit fünf Jahren

Etwas weniger positiv sieht es bei der PlayStation Portable (PSP) aus. Der Handheld ging im abgelaufenen Geschäftsjahr rund acht Millionen Mal über die Ladentheke, was das schwächste Ergebnis seit fünf Jahren ist. Die in die Jahre gekommene PlayStation 2 verkauft sich hingegen weiter gut: 2010 wurden weltweit rund 6,4 Millionen PS2-Konsolen verkauft. In Japan kann die rund 10 Jahre alte PS2 mit der Xbox 360 konkurrieren. Unterm Strich machte Sony jedoch einen Verlust von 221,4 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet man wegen des Erdbebens in Japan und dem PSN-Hack mit deutlichen Verlusten. (ok)