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Deutscher Handel verkauft im ersten Quartal mehr 3D-TVs

Die Verkäufe von 3D-TVs scheinen langsam aber sicher anzuziehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyste des Bundesverbandes Technik des Einzelhandels, der GfK Retail and Technology und der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikations- elektronik. Dem Bericht zufolge wurden im ersten Quartal des Jahres 2011 in Deutschland rund 180.000 TV-Geräte mit 3D-Funktion gekauft. Das ist ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr. Bis Ende dieses Jahres will die Branche die Marke von einer Million verkauften Geräten knacken. Dabei sollen auch die stetig sinkenden Preise für 3D-Hardware und das wachsende Angebot an 3D-Filmen auf Blu-ray Disc helfen. Zudem werden immer mehr TV-Modelle von Anfang an mit 3D-fähigen Panels ausgestattet, so dass 3D schon bald zum Standard werden könnte. An den rund 2,5 Millionen im ersten Quartal verkauften TV-Geräten haben die 3D-TVs aber immer noch einen sehr kleinen Anteil. Fast ein Drittel aller verkauften TV-Geräte verfügt der Meldung zufolge über einen Internet-Anschluss und rund 86 Prozent sind mit einem HDTV-Tuner ausgestattet.
Nachfrage nach Plasma-TVs geht deutlich zurück
Den größten Zuwachs gab es bei den LCD-TVs. Hier konnte die Branche etwa 6,4 Prozent mehr Geräte verkaufen, als es noch im ersten Quartal 2010 der Fall war. Der große Verlierer des ersten Quartals 2011 sind die Plasma-TVs. Laut dem Bericht schrumpfte der Absatz der TV-Geräte im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 7,4 Prozent. 9,6 Prozent mehr Umsatz konnte auch im Bereich Home-Audio gemacht werden. In dieser Kategorie finden sich unter anderem Heimkino-Anlagen wie z.B. Surround-Receiver, Boxen und anderes Audio-Zubehör.



