Neue Studie: 3D-TVs werden schon bald zum Standard

Neue Studie: 3D-TVs werden schon bald zum Standard
Die Marktforscher von In-Stat sind optimistisch: Der Markt für 3D-TVs soll 2011 um 500 Prozent wachsen. 3D-Panels sollen zum Standard werden. (Foto: © LG)
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Bei den Verbrauchern mag sich die 3D- Technologie noch immer nicht so richtig durchsetzen, was unter anderem daran liegt, dass die 3D-Geräte noch deutlich teurer sind als vergleichbare 2D-Modell und das Angebot an 3D-Inhalten (auf Blu-ray und im TV) noch überschaubar ist. Auch der Zwang zur 3D-Brille ist der positiven Entwicklung des Formats nicht unbedingt zuträglich, da sie von vielen Verbrauchern als störend empfunden werden. Bis es vergleichbar große 3D- Geräte ohne Brillenzwang geben wird, die darüber hinaus auch bezahlbar sind, kann es aber noch einige Jahre dauern. Die Marktforscher scheinen sich jedoch sicher zu sein, dass 3D langfristig die heimischen Wohnzimmer erobern wird. Das amerikanische Analyse-Unternehmen In-Stat ist davon überzeugt, dass die 3D-Technik in diesem Jahr einen großen Sprung machen wird. Man geht für das Jahr 2011 von einem Wachstum von 500 Prozent aus, was den Absatz von 3D-TVs angeht. Genaue Zahlen nennt In-Stat nicht, allerdings bewegten sich die 3D-TV-Verkäufe in den Jahren 2009 und 2010 auf einem sehr niedrigen Niveau, wodurch es reichlich Luft nach oben gibt.

3D-Panels in Geräten über 40 Zoll bald Standard

Die Analysten gehen davon aus, dass die Hersteller 100% der neuen TV- Modelle mit einer Bildschirmdiagonalen von mehr als 40 Zoll mit 3D-Panels ausstatten werden. Wenn die Kunden also schon nicht von selbst gezielt zu einem 3D-TV greifen, liefert man ihnen eben gleich standardmäßig das 3D-Feature mit. Damit möchte man auch die Produzenten unterstützen, die so die Sicherheit haben, dass die Zuschauer auch in der Lage sind, ihre 3D-Inhalte anschauen zu können. Auch die Marktforscher von IHS iSuppli glauben Fest an den Durchbruch des 3D-TVs und schätzen, dass in diesem Jahr weltweit rund 23,4 Millionen 3D-TVs verkauft werden. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 waren es nur 4,2 Millionen Geräte. (ok)