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16 Mal schärfer als HDTV: Sharp zeigt Super Hi-Vision TV-Gerät

HDTV war gestern: In Japan haben Elektronikhersteller Sharp und die Rundfunkgesellschaft NHK das erste “Super Hi-Vision” TV-Gerät der Welt vorgestellt. Hierzulande ist die aktuell noch in den Kinderschuhen steckende Technologie unter der Bezeichnung “Ultra High Definition Television”, kurz UHDTV bekannt. UHDTV bietet eine 16 Mal höhere Auflösung als die heutigen HDTV-Bilder (1.920 x 1.080). So kommt das Format auf eine maximale Auflösung von 7.640 x 4.320 Pixel und 33 Millionen Bildpunkte (Megapixel). Der in Japan gezeigte Prototyp verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 85 Zoll (rund 216 Zentimeter). Die Helligkeit wird mit 300 Candela pro Quadratmeter angegeben. Die Sendeanstalt NHK arbeitet nach eigenen Angaben bereits seit 1995 an dem Format, aber erst jetzt ist in Kooperation mit Sharp ein erster Bildschirm entstanden, der in der Lage ist, die extrem hochauflösenden Bilder wiederzugeben. Ebenfalls maßgeblich an der Entwicklung des “Super Hi-Vision”-Formats beteiligt sind die italienische TV-Anstalt RAI und die britische BBC.
Super Hi-Vision ist noch Zukunftsmusik
Das ultrascharfe TV-Geräte ist aktuell jedoch nicht mehr als ein kleiner Ausblick in die noch ferne Zukunft des Fernsehens. Nach Angaben von NHK ist ein Testbetrieb des “Super Hi-Vision”-Formats erst für das Jahr 2020 geplant. Die kommenden 9 Jahre wird man also dazu nutzen, die entsprechende Infrastruktur für die Übertragung der scharfen TV-Bilder zu schaffen. Sharp und NHK werden den Prototyp vom 26. bis 29. Mai in NHKs Science & Technology Research Laboratories in Tokio zeigen. (ok)



