- Deutscher Handel verkauft im ersten Quartal mehr 3D-TVs
- Neue Studie: 3D-TVs werden schon bald zum Standard
- USA: 55 Millionen Dollar Umsatz mit 3D-TVs und 3D Blu-ray-Playern
- Toshiba: 3D-Fernseher ohne Brille schon ab Ende 2010
- Marktforscher: 3D-TV-Verkäufe legen 2011 um 463 Prozent zu
- Mangel an 3D-Inhalten sorgt für wenig Interesse an 3D-TVs
USA: Nachfrage nach 3D-TVs steigt und Preise sinken deutlich

Das Interesse an der 3D-Technologie hat noch lange nicht das Niveau erreicht, das sich die Hersteller von 3D-Hardware bei der Einführung der Technologie erhofft haben. Viele Kunden stehen 3D immer noch skeptisch gegenüber und nennen in erster Linie den Mangel an Inhalten und die oft als störend empfundenen Spezialbrillen als Gründe, warum sie sich noch kein 3D-fähiges Gerät angeschafft haben. Zumindest in den USA scheint die Nachfrage nach 3D-Fernsehern langsam aber sicher anzusteigen. Das könnte unter anderem an den sinkenden Preisen der Geräte liegen. Die vor einigen Tagen veröffentlichten Zahlen der NPD-Group zeigen ein deutliches Wachstum: Waren im September 2010 nur 28 Prozent der verkauften LCD-TVs in der Lage, 3D-Inhalte wiederzugeben, waren es im Februar 2011 schon 36 Prozent. Bei den Plasma-TVs stieg die 3D-Quote von 21 Prozent im September 2010 auf 32 Prozent im Februar 2011. Der Absatz von 3D-fähigen Blu-ray-Playern stieg ebenfalls deutlich von 15 auf 26 Prozent an.
Preise für 3D-TVs im Sinkflug
Die Preise für 3D-fähige Geräte sanken in den vergangenen 12 Monaten deutlich: Wurden in den USA für einen durchschnittlichen 3D-Fernseher im Februar 2010 noch 2.638 US-Dollar fällig, waren es im Februar 2011 nur noch 1.705 US-Dollar. Ein 3D-Plasma-TV kostete im Februar 2010 noch durchschnittlich 2.948 US-Dollar, bis Februar 2011 sank der Preis um mehr als die Hälfte auf 1.214 US-Dollar. Im Vergleich zu 2D-TVs sind die 3D-Geräte aber immer noch mehr als doppelt so teuer. (ok)



