Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. schätzt, dass in diesem Jahr rund eine Million 3D-TVs verkauft werden.
Bislang ist dem 3D-TV noch nicht der große Durchbruch gelungen. Branchenverbände zeigen sich aber immer noch optimistisch, dass sich die 3D-Fernseher in naher Zukunft durchsetzen und Einzug in die Wohnzimmer von Millionen von Konsumenten halten werden. So auch der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI). So erwartet der Verband nach 200.000 verkauften 3D- TVs im vergangenen Jahr (ursprüngliche Prognose 150.000) in diesem Jahr einen Absatz von rund einer Million Geräte. Außerdem geht man davon aus, dass die Kunden im Jahr 2011 zu rund zwei Millionen Geräten greifen werden, die mit dem Internet verbunden sind. “Der Konsument kauft zukunftsorientiert. Innovation und Qualität sprechen ihn an“, kommentiert Hans-Joachim Kamp, ZVEI- Vizepräsident und Vorsitzender des Fachverbands Consumer Electronics, die Marktentwicklung. “Wer heute in einen 3D-Fernseher investiert, bekommt damit auch das beste Bild in 2D.”
Viele Verbraucher greifen deshalb noch nicht zu einem 3D-TV, weil die Geräte die Nutzung einer Spezialbrille voraussetzen, die oft als störend empfunden wird und außerdem oft mit mehr als 100 Euro pro Stück zu Buche schlägt. Als weiterer Grund wird oft der Mangel an 3D-Inhalten genannt. So gibt es aktuell nur ein begrenztes Angebot an Blu-ray 3D-Discs und auch im TV gibt es bis auf die Angebote von Pay-TV-Anbieter Sky (Sky 3D) und der Deutschen Telekom (T-Home) noch keine 3D-Inhalte. (ok)