Angeblich haben des Hacker geschafft, mit einer Homebrew-Anwendung sämtliche Trophäen eines PS3-Spiels auf einmal freizuschalten.
Bislang galt die PSP als Sonys Sorgenkind. Seit dem Launch wird der Handheld von einem massiven Piraterie-Problem geplagt. Nun könnte die PlayStation 3 zum größten Sorgenfall des japanischen Elektronikkonzerns werden. Der als sog. “iPhone-Hacker” bekannt gewordene George “GeoHot” Hotz und die Underground-Gruppe “fail0verflow” hatten sich vor einigen Tagen Zugang zu dem PS3- System verschafft und den so genannten Master Key veröffentlicht. Dieser erlaubt es, dem System jede Art von Software als offiziell legitmiert unterzuschieben - dazu zählen auch Raubkopien.
Seit der Öffnung des PlayStation 3-Systems stehen auch die ersten Homebrew-Anwendungen bereit, darunter angeblich auch ein Tool, mit dem sich sämtliche Trophäen eines Spiels im Handumdrehen freischalten und sogar mit Sony Online-Servern synchronisieren lassen sollen. Angeblich soll das Tool so durchdacht sein, dass sogar unterschiedliche Timestamps (Zeitstempel) für die einzelnen Trophäen vergeben werden. So wird es für den Trophäen-Server nahezu unmöglich, den Cheat zu erkennen. Sonys Trophy-System könnte so komplett den Reiz verlieren. Die Japaner haben bereits verlauten lassen, dass man das Problem kenne und bereits mit Hochdruck an einer Lösung arbeite. Wie genau diese aussehen wird, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlich wird Sony in der nächsten Zeit weitere Firmware-Updates veröffentlichen, um die Sicherheit der PS3 zumindest teilweise wiederherzustellen. (ok)