CES 2011: Hersteller konzentrieren sich auf Connected-TVs

Laut einer Mitteilung der Consumer Electronics Association (CEA) wurden im vergangenen Jahr rund 1,1 Mio. 3D-TVs auf dem US-Markt verkauft.
Laut einer Mitteilung der Consumer Electronics Association (CEA) wurden im vergangenen Jahr rund 1,1 Mio. 3D-TVs auf dem US-Markt verkauft.

Nachdem die Nachfrage nach 3D-Fernsehern im vergangenen Jahr doch nicht so groß war, wie es sich die TV-Hersteller noch Anfang 2010 versprochen hatten, wird 3D auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) wohl nur eine kleine Nebenrolle spielen. Im vergangenen Jahr waren 3D-TVs noch das beherrschende Thema der CES. Wie die amerikanische Consumer Electronics Association (CEA) kurz vor dem Start der Messe bekannt gegeben hat, wurden im vergangenen Jahr rund 1,1 Millionen 3D-TVs auf dem US-Markt verkauft. Für das Jahr 2011 erwartet die CEA trotz deutlich mehr und günstiger verfügbaren Geräten nur bis zu 2 Millionen Verkäufe.

Die CEA geht außerdem davon aus, dass sich die TV-Hersteller auf der diesjährigen CES mehr auf die vernetzten TV-Geräte, die mit einem Internetanschluss ausgerüstet sind und auf Online-Dienste wie YouTube & Co. zugreifen können, konzentrieren werden. Der große Durchbruch des 3D-TVs wird momentan noch durch die von vielen Konsumenten als störend empfundene 3D-Brillen und den Mangel an dreidimensionalen Inhalten verhindert. Zwar kommen immer mehr Blu-ray 3Ds in den Handel, die großen Blockbuster wie beispielsweise James Cameron’s Avatar, der ein Auslöser für den 3D-Hype war, sind jedoch momentan nur im Bundle mit den 3D-TVs bestimmter Hersteller erhältlich und somit nicht für alle Käufer von 3D-Geräten verfügbar. Ob sich die Situation in diesem Jahr ändern wird, bleibt abzuwarten. (mh)

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