Sonys PlayStation Network schreibt immer noch rote Zahlen

Laut der Aussage von Sony Computer Entertainment-Präsident Kaz Hirai schreibt das PlayStation Network auf in diesem Jahr rote Zahlen.
Laut der Aussage von Sony Computer Entertainment-Präsident Kaz Hirai schreibt das PlayStation Network auf in diesem Jahr rote Zahlen.

Im Gegensatz zum kostenpflichtigen Online-Service Xbox Live von Microsoft bewegt sich Sonys kostenloses PlayStation Network noch immer tief in der Verlustzone. In einem aktuellen Interview mit der Nachrichtenagentur “Reuters” äußerte sich SCE-Präsident Kaz Hirai zur Umsatzentwicklung des PSN. So wurden im Jahr 2009 virtuelle Güter im Wert von rund 330 Millionen Euro über das PSN verkauft. Im Jahr 2011 habe sich diese Zahl sogar nahezu verdoppelt. Trotzdem war es den Japanern nicht möglich, in die Gewinnzone zu kommen. Zur Höhe des Verlusts wollte sich Hirai nicht äußern. Die Verluste des PlayStation Networks werden zwar durch andere Einnahmen in der Sparte “Networked Products & Services” wieder aufgefangen, trotzdem haben sich die Japaner zum Ziel gesetzt, im kommenden Jahr in die Gewinnzone zu kommen. “Wir peilen an, im Finanzjahr 2011 in die schwarzen Zahlen zu kommen”, so Hira.

Das könnte unter anderem über den Premium-Dienst PlayStation Plus gehen, der in diesem Sommer an den Start gegangen ist. Für 17,99 Euro für drei Monate bzw. 49,99 Euro für ein Jahr können PS3-Besitzer auf exklusive Angebote, Demos und Betas sowie Gratis-Spiele zugreifen. Für das Jahr 2012 plant Sony einen Umsatz von umgerechnet 2,8 Milliarden Euro mit dem PlayStation Network zu erzielen. Künftig soll das PSN auch auf anderen Geräten wie Bravia-TVs verfügbar sein. (ok)

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