SCEE-Präsident House glaubt, dass die Disc noch lange die erste Wahl für Games bleiben und sich Downloads nur langsam durchsetzen werden.
Download-Games sind zwar praktisch, jedoch schätzen die meisten Gamer immer noch die gute alte Disc, weil sie sich anfassen, ins Regal stellen und schnell zu einer Sammlung ausbauen lässt. Erste Versuche, Spielkonsolen auf den Markt zu bringen, die ausschließ- lich auf Download-Inhalte setzen, können wohl als gescheitert bezeichnet werden. Das beste Beispiel dafür ist die PSPgo, die auf die UMD verzichtet hat und sich nur schleppend verkauft. SCEE- Präsident Andrew House scheint ebenfalls kein großer Freund von digitalen Downloads zu sein. In einem Interview mit “MCVUK” erklärte er: “Der Grund, warum es den Handel schon mehrere Tausend Jahre gibt ist der, dass es wirklich gut funktioniert, eine Auswahl an Produkten und fähige Verkäufer zu haben, die das Spiel für dich finden können, das du suchst und dir noch zusätzlich etwas verkaufen können, an das du gar nicht gedacht hättest.”
“Digitale Downloads haben ein Problem weil sie das einfach nicht bieten können. Das Browsen ist zu erdrückend und verwirrend und genau das ist die Herausforderung für die Zukunft und der Grund dafür, dass ich davon überzeugt bin, dass es die physischen Medien noch für Jahre geben wird”, so House weiter. Sonys Kaz Hirai machte vor einiger Zeit eine ähnliche Aussage. Er sagte, dass die Erfahrungen, die man nun mit der PSPgo gemacht habe, sehr wertvoll seien. So seien die Verkäufe des Digital-only-Handhelds zwar zufriedenstellend gewesen, blieben aber insgesamt deutlich hinter den Erwartungen zurück. Gerüchten zufolge soll sich die PSP2 bereits in der Entwicklung befinden. Noch ist unklar, ob das Gerät wie die PSPgo auf Downloads, auf die bewährte UMD oder aber auf eine andere Form von Datenträgern setzen wird. Spekula- tionen zufolge soll die PSP2 im Frühjahr 2011 angekündigt werden und bis Ende 2011 in den Handel kommen. (ok)