Die GfU ist mit der Entwicklung der 3D-TVs zufrieden und geht davon aus, dass sich bis Ende des Jahres 150.000 Geräte verkaufen werden.
Die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GfU) blickt optimistisch auf das 3D-Weihnachtsgeschäft, da sich alle namhaften Hersteller von 3D-TV-Geräten auf die Wünsche der Verbraucher eingestellt haben. Während der Markt in Deutschland mit derzeit 20 verfügbaren Titeln auf Blu-ray 3D bereits auf die spürbare Nachfrage auf das neue 3D-Erlebnis reagiert habe, zähle die 3D-Fähigkeit bei der jüngsten Generation der Blu-ray Player bereits zur Standard-Ausstattung. Den Angaben zufolge lagen in den letzten Monaten die Verkäufe von 3D-Fernsehgeräten mehr als fünfmal so hoch wie die Zahl der verkauften „HD-Ready“-TVs in den Vergleichsmonaten des Jahres 2004, als die HDTV-Technik mit ihren hochauflösenden Bildern eingeführt wurde. So rechnet die GfU bis Ende dieses Jahres mit dem Verkauf von rund 150.000 3D- Fernsehgeräten. “Der Start in die 3D-Zukunft geht von einem soliden Grund aus”, äußerte Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvor- sitzender der GfU.
Zudem erwartet die GfU für die nahe Zukunft ein wachsendes Angebot an 3D-TV-Sendungen. Die Standardisierungsorganisation des digitalen Fernsehens, das DVB-Projekt, arbeite derzeit mit Hochdruck an den Spezifikationen für die 3D-Übertragung. Die Satellitenbetreiber Astra und Eutelsat strahlen bereits sei Anfang Mai Demo-Kanäle für 3D-Programme aus. Auch Pay-TV-Sender Sky ist kürzlich mit einem eigenen 3D-Eventkanal gestartet, den HD- Kunden noch bis Ende 2010 kostenfrei empfangen können. (sk)