Microsoft hat nach eigenen Angaben innerhalb eines Monats 2,5 Millionen Kinect-Kameras verkauft. Bis Ende 2010 sollen es 5 Millionen werden.
Microsoft scheint die angepeilten Verkaufszahlen der neuen Kinect-Steuerung erreichen zu können. Wie das Redmonder Unternehmen heute mitgeteilt hat, gingen seit Anfang November 2,5 Millionen Kinect-Kameras über die Ladentheke. Vor allem am sogenannten Black Friday, dem Tag nach Thanksgiving, stiegen die Verkäufe von Kinect sprunghaft an. Laut Microsoft ist Kinect nun in 38 Ländern bei weltweit rund 60.000 Händlern erhältlich. “Wir freuen uns sehr über die Begeisterung rund um Kinect und bemühen uns weiter, der enormen Nachfrage mit ständigen Nachlieferungen an unsere Partner aus dem Handel gerecht zu werden”, sagte Don Mattrick, President Interactive Entertainment Business bei Microsoft.
Bei einigen Händlern war die Kinect-Kamera schon nach wenigen Tagen ausverkauft. Analyst Michal Pachter ist der Meinung, dass Sony und Microsoft die Lieferungen an den Handel künstlich niedrig halten. “Ich denke, beiden Herstellern ist sehr daran gelegen die Konsumenten in dem Glauben zu lassen, dass die Systeme wegen der hohen Nachfrage nur schwer zu bekommen sind. Normaler- weise heizt dies den Verkauf an”, sagte Pachter. Der Ausverkauf betrifft jedoch nicht die teuren Konsolenbundles, sondern lediglich die Einzelprodukte wie die Kinect-Kamera und Sonys Move für die PS3. Microsoft hatte vor dem Launch von Kinect angekündigt, bis Ende dieses Jahres rund 5 Millionen Kameras verkaufen zu wollen. Angesichts des noch bevorstehenden Weihnachtsgeschäfts scheint diese Rechnung aufzugehen. (ok)