Sony soll Berichten zufolge das PSN modifiziert haben, um gehackte Konsolen erkennen und aus dem Online-Dienst ausschließen zu können.
Offenbar kann Sony im Kampf gegen den PS3-Hack PS-Jailbreak einen weiteren Teilerfolg verbuchen. Im Rahmen der Arbeiten, die gestern am PlayStation Network durchgeführt wurden, sollen auch Funktionen integriert worden sein, die es den Japanern erlauben, geknackte Konsole aufzuspüren und aus dem PlayStation Network zu verbannen. Das berichtet zumindest die Website “PS Beyond“, die sich dabei auf ungenannte Quellen beruft. Auch andere Szene- Websites berichten, dass der Online-Zugriff für die Konsolen ab sofort gesperrt sei. Stattdessen würde diese dazu aufgefordert, die aktuellste Firmware zu installieren, die die Sicherheitslücke, welche sich die Hacker zu Nutze machen, schließt. Sony kämpft seit mehreren Monaten gegen den PS3-Hack, der im Internet unter den Namen PS-Jailbreak, PSGroove oder PSFreedom die Runde macht und u.a. über einen modifizierten USB-Dongle das Kopieren und Spielen von Raubkopien auf der Konsole ermöglicht.
Nachdem Sony in Australien erfolgreich gegen die Verkäufer des Dongles vorgehen und ein Verkaufsverbot erwirken konnte, kämpft man nun gegen die Verbreitung des im Netz verfügbaren Codes, der zum Hack der Konsole genutzt werden kann. Dazu haben die Japaner Berichten zufolge unter anderem die Gerichte bemüht, um dadurch an die “Hintermänner” zu gelangen, die für die weitere Verbreitung verantwortlich sein sollen. (ok)