Wie auch schon bei Modern Warfare 2, müssen Gamer auch bei Call of Duty: Black Ops mit einigen Schnitten in der deutschen Fassung leben.
Gamer rund um den Globus fiebern dem Release von Call of Duty: Black Ops entgegen. Nach dem Erfolg von Modern Warfare 2 sind die Erwartungen an den neuen Shooter hoch. Diesmal ist jedoch nicht der krisengeschüttelte Entwickler Infinity Ward, sondern World at War-Macher Treyarch für den Titel verantwortlich. Wie auch schon bei Modern Warfare 2, wurde auch bei Call of Duty: Black Ops die Schnittschere angesetzt und einige blutige Teile aus der deutschen Fassung entfernt. So wird es in der deutschen Fassung des Spiels nicht möglich sein, mit gezielten Schüssen Körperteile von Gegnern abzutrennen. Auch der Ragdoll-Effekt wird hierzulande nicht in dem Spiel zu finden sein. Einen größeren Einschnitt gibt es in einem Levelabschnitt, in dem der Spieler selbst auch grausame Art und Weise einen gefangenen Terroristen foltern kann. Diese Abschnitt wurde komplett entfernt. In der deutschen Version setzt der Level erst nach der besagten Folter-Szene ein.
Rolling Stones-Song nicht in deutscher Version
Eine weitere Kürzung gab es in einem Abschnitt, in dem ein Soldat erschossen und dessen Tod in Nahaufnahme gezeigt wird. Was den Einsatz von Blut angeht, soll sich die deutsche Version kaum von den internationalen Fassungen unterscheiden. Aber nicht nur einige der Gewaltszenen, sondern auch Musikstücke fehlen in der deutschen Black Ops-Version. So ist in der internationalen Fassung während einer Bootsfahrt ein Song der Rolling Stones zu hören. In Deutschland wird dieser wohl aufgrund von Lizenzproblemen nicht enthalten sein. Call of Duty: Black Ops wird ab dem 9. November für PlayStation 3, Xbox 360, PC und Nintendo Wii erhältlich sein. (ok)