Laut dem Hightech-Verband BITKOM ist 3D weiter auf dem Vormarsch. Bis 2015 sollen 8 Millionen Haushalte mit 3D-Fernsehern ausgestattet sein.
Der BITKOM ist weiter optimistisch, was die Entwicklung der 3D- Technologie angeht. So geht der Verband davon aus, dass sich 3D- Fernseher in den kommenden Jahren in Deutschland durchsetzen werden. Bis 2015 soll bereits jeder fünfte Haushalt mit einem 3D- fähigen TV-Gerät ausgestattet sein. In Summe werden dann rund 8 Millionen 3D-Fernseher in deutschen Wohnzimmern stehen. Das habe eine neue Goldmedia-Studie zu “3D Home-Entertainment in Deutschland” ergeben. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen am 9. November auf dem 3D-Forum des Hightech-Verbandes in Berlin vorgestellt werden. Die Ergebnisse können ab dann auch über die offizielle Website von Goldmedia bezogen werden. “3D entwickelt sich weiter zum Markttreiber der Consumer Electronics. Neben der Internetfähigkeit wird 3D zur wichtigsten Funktion der neuen TV- Geräte-Generation”, so BITKOM-Vizepräsident Achim Berg.
150.000 verkaufte 3D-TVs bis Ende 2010
In Deutschland sind die ersten 3D-TVs seit März dieses Jahres im Handel erhältlich. Bis Ende des Jahres sollen nach Schätzungen der GfK Retail and Technology rund 150.000 Geräte verkauft werden. Die Kunden geben für die 3D-Fernseher im Schnitt 2000 Euro aus. Bevorzugt wird zu 3D-TVs mit sehr großen Bildschirmen und High- End-Technologie gegriffen. Laut der Goldmedia-Studie kann sich schon jeder Dritte (35 Prozent) vorstellen, 3D-Sendungen auf dem Fernseher mit Hilfe der benötigten Shutterbrille anzuschauen. Zum Anschauen von Filmen würden schon 62 Prozent freiwillig zur 3D- Brille greifen. Jeder Dritte kann sich vorstellen, Sportübertragungen in 3D anzuschauen. (ok)