Microsoft: Kinect wird von Anfang an nicht subventioniert

Laut Microsoft wird die Xbox 360-Gestensteuerung Kinect von Anfang an nicht subventioniert. Kinect wird am 10. November in den Handel kommen.
Laut Microsoft wird die Xbox 360-Gestensteuerung Kinect von Anfang an nicht subventioniert. Kinect wird am 10. November in den Handel kommen.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass die großen Konsolenhersteller ihre Hardware zur Markteinführung subventionieren, um so in möglichst kurzer Zeit eine große Installationsbasis zu schaffen. Das war bei der Xbox 360 der Fall und auch bei Sonys PlayStation 3, die erst einige Jahre nach ihrer Markteinführung durch diverse Hardware- Optimierungen und deutlich gesunkene Produktionskosten erste Gewinne einfahren konnte. Im Fall der Xbox 360-Gestensteuerung Kinect wird das laut Microsofts Don Mattrick anders aussehen. Ab dem ersten Tag soll die rund 150 Euro teure Kamera profitabel sein. Die enormen Entwicklungskosten, die sich laut Mattrick auf “mehrere Hundert Millionen US-Dollar” belaufen, müssen jedoch erstmal wieder eingespielt werden. Wie Mattrick nun den Kollegen von “GamesIndustry” verriet, waren rund 1000 Mitarbeiter in die Entwicklung von Kinect involviert. Zudem plant man eine riesige Marketingoffensive zur Kinect-Markteinführung. Das Budget dafür beläuft sich laut Microsoft auf sagenhafte 500 Millionen US-Dollar.

Hierzulande wird Kinect ab dem 10. November 2010 erhältlich sein. Die Gestensteuerung wird mit allen Xbox 360-Modellen kompatibel sein. Die neuen Xbox 360-Slim-Modelle verfügen jedoch über einen separaten Kinect-Port, der eine zusätzliche Stromversorgung der Kamera überflüssig macht. Besitzer einer älteren Xbox 360-Konsole müssen für Kinect einen zusätzlichen Steckplatz in der Steckdose freiräumen. Unseren Kinect-Test lesen Sie in Kürze. (ok)

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