USA und Japan: Sony senkt den Preis für die PSPgo

Sony hat den Preis der schwächelnden PSPgo in Japan und den USA gesenkt. Eine Preissenkung für Europa wurde noch nicht angekündigt.
Sony hat den Preis der schwächelnden PSPgo in Japan und den USA gesenkt. Eine Preissenkung für Europa wurde noch nicht angekündigt.

Sonys Digital-only-Handheld PSPgo ist seit seiner Markteinführung im Oktober des vergangenen Jahres das Sorgenkind der Japaner. Bislang konnten sich nur wenige Käufer für den neuen Handheld begeistern. Ein Grund für die schlechten Verkaufszahlen ist der im Vergleich zur PSP-3000 hohe Preis der PSPgo. Hierzulande kam der Handheld, der sich bis auf eine neue Slider-Optik, den Verzicht auf das UMD-Laufwerk und Bluetooth-Unterstützung kaum von der PSP-3000 unterscheidet, für 249 Euro UVP in den Handel. Die PSP- 3000 blieb mit rund 169 Euro UVP das günstigere Produkt. Nun hat Sony den Preis für die PSPgo zumindest an den der PSP-3000 angenähert: In Japan wird die PSPgo laut Sony ab morgen nur noch 16.800 Yen (umgerechnet rund 148 Euro) kosten. Auch in den USA wird der Preis von 249 auf 199 US-Dollar fallen. Für Europa wurde bislang noch keine Preissenkung angekündigt.

Die meisten Händler verkauften die PSPgo hierzulande schon seit einiger Zeit für rund 170 Euro. Eine offizielle Preissenkung der UVP von 249 auf 199 Euro würden den Preis im Handel also nur wenig bis gar nicht weiter sinken lassen. Sony musste etwas tun, um die schlechten Verkaufszahlen der PSPgo abzufangen. In Japan landet die PSPgo regelmäßig auf dem letzten Platz der Hardware-Charts hinter der rund 10 Jahre alten PlayStation 2, während ihr älterer Bruder, die PSP-3000, regelmäßig auf dem ersten Platz steht. (ok)