Johnny Knoxville konnte sich mit Jackass 3D die Spitze der US-Kinocharts sichern und verwies The Social Network auf den dritten Platz.
Johnny Knoxvilles mittlerweile dritter Jackass-Film, Jackass 3D, ließ am vergangenen Wochenende in den USA die Kinokassen klingeln. An seinem Eröffnungswochenende konnte der zusammenhangs- lose Mix aus Comedy, Stunts und anderen sinnlosen Aktionen mehr als 50 Millionen US-Dollar einspielen und legte damit den besten Start in einem Oktober seit Scary Movie 3 im Jahr 2003 hin. In dem Film darf man die von MTV bekannte Jackass-Truppe bei allerlei zum Teil sehr schmerzhaften Aktionen zusehen. Kinobesucher können in Jackass 3D unter anderem einer Zahnextraktion mit einem über 500 PS starken Lamborghini beiwohnen oder gespannt verfolgen, was geschieht, wenn sich ein Stuntman unmittelbar hinter dem laufenden Triebwerk eines Kampfjets gemütlich auf einen Sessel setzt. Natürlich betonen die Protagonisten stets, dass sämtliche Aktionen von professionellen Stuntman durchgeführt wurden.
Die beiden Vorgänger konnte man mit dem neuen Jackass 3D jedenfalls deutlich schlagen: Jackass: The Movie aus dem Jahr 2002 konnte am ersten Wochenende 22,8 Millionen Dollar einspielen. In 2006 nahm man mit Jackass Number Two rund 29 Millionen Dollar ein. Jackass 3D wurde zu 80 Prozent direkt in 3D gedreht, die übrigen 20 Prozent wurden zum Teil in 3D konvertiert oder in 2D belassen. Nach Meinung von Paramounts Vizepräsident Don Harris gibt 3D dem Jackass-Konzept erst das gewisse Etwas: “Wenn jemand in 2D einen Baseball direkt in den Schritt bekommt, ist das eine Sache, wenn man ihn jedoch direkt vor seinem Gesicht hat, ist das ein ganz anderes Erlebnis.” Die Action-Comedy Red mit Bruce Willis, Helen Mirren, John Malkovich und Morgen Freeman konnte mit 22,5 Millionen US-Dollar Umsatz auf den zweiten Platz der US- Charts einsteigen. Der Facebook-Film The Social Network landete in dieser Woche auf dem dritten Platz. (ok)