Bundesliga in 3D wohl nur in ausgewählten Stadien möglich

3D-Fußball nicht aus allen Stadien: Nicht alle Fußball-Stadien sind laut der Deutschen Fußball-Liga für die Produktion von 3D-Spielen gerüstet.
3D-Fußball nicht aus allen Stadien: Nicht alle Fußball-Stadien sind laut der Deutschen Fußball-Liga für die Produktion von 3D-Spielen gerüstet.

Zur Rückrunde der DFL soll jeweils eins der beiden Sonntagsspiele der Bundesliga in stereoskopischem 3D produziert werden. Wie jedoch nun bekannt wurde, sind noch längst nicht alle Stadien für die 3D-Übertragung gerüstet, weshalb es wohl zunächst nur aus ausgewählten Arenen 3D-Bilder zu sehen geben wird. Gegenüber der “Wirtschaftswoche” sagte Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung: “Das wird zunächst nur in ausgewählten Stadien mit entsprechender Infrastruktur möglich sein. 3-D-Technik ist anspruchsvoll, sie verlangt spezielle Kameras und zusätzliche Kamerapositionen.” In welchen Stadien die 3D-Produktionen noch nicht möglich sind, ist unklar. Wahrscheinlich wird es aber wohl vor allem die kleinen Clubs treffen, deren Stadien noch nicht über die technischen Voraussetzungen verfügen.

Einem Bericht von “DWDL” zufolge ist die DFL-Tochter Sportcast schon für die 3D-Übertragungen gerüstet. Man verfügt bereits heute über die erforderliche Technik, 3D-Kameras und ein neues Regie- und Kamerakonzept, um die 3D-Produktionen zu stemmen. Die Produktion eines 3D-Spiels soll dem Bericht zufolge bis zu 100.000 Euro kosten. Sowohl Sky als auch Liga total! wollen die Bundesliga in 3D übertragen. (ok)

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