Move vs. Kinect: Laut Sonys PlayStation Move-Entwickler Richard Marks sind Buttons zu Steuerung von Spielen einfach unersetzlich.
Dass Sony davon überzeugt ist, dass man auch künftig nicht auf Buttons zur Steuerung von Spielen verzichten kann, ist bekannt. Im Gegensatz zu Microsofts Gestensteuerung Kinect, bei der der Nutzer selbst zum Controller wird, setzt Sonys PS3-Steuerung Move auf einen physischen Controller, der auch weiterhin über die bekannten Buttons verfügt. Im Interview mit “Eurogamer” erklärte Move-Entwickler Richard Marks nun, dass es Dinge gibt, die man zwar mit der Eye-Kamera und Move tun kann, die jedoch mit einer Steuerung wie Kinect unmöglich sind. “Ich denke, man kann einige Dinge ganz gut nur mit einer Kamera oder einer 3D-Kamera tun, aber es gibt einige Sachen, die so nicht möglich sind. Und es gibt auch einige Erfahrungen, die sich nicht ohne Buttons umsetzen lassen”, sagt Marks. “Ich denke, unsere System ist sehr flexibel, weil wir immer noch eine Kamera haben.”
“Buttons sind als Eingabegerät unverzichtbar. Zu viele Buttons verwirren den Nutzer, aber ein einzelner Action-Button gibt dem Nutzer ein mächtiges Gefühl. Bei Core-Games benötigt man einige Buttons um schnell zwischen Dingen hin und her wechseln zu können. Der Versuch, die Buttons gegen Gesten zu ersetzen, funktioniert nicht wirklich.” Im Rahmen der E3 erklärte Marks, dass auch Sony versucht habe, eine reine Kameralösung zu entwickeln, man jedoch zu dem Urteil gekommen sei, dass man so manche Erfahrungen einfahch nicht umsetzen kann. “Wir müssen exakt wissen, was der Spieler mit seinen Händen macht, besonders bei Hardcore-Spielen.” PlayStation Move ist seit dem 15. September für die PlayStation 3 im Handel erhältlich. Microsofts Kinect wird ab dem 10. November in den Händlerregalen stehen. (ok)