Inhalte sollen überzeugen: Entwickler Treyarch möchte nichts von einem kostenpflichtigen Mehrspieler-Modus in Call of Duty: Black Ops wissen.
Im vergangenen Juli packte Industrie-Analyst Michael Pachter seine Glaskugel aus und spekulierte, dass Activision mit dem kommenden Treyarch-Shooter Call of Duty: Black Ops einen kostenpflichtigen Multiplayer einführen wird. Als Grund für seine Annahme nannte er die weiter rückläufigen Software-Verkaufszahlen, die die Publisher zum Handeln zwingen würden. Pachter argumentierte, dass Spiele, die auf dem Gebrauchtmarkt landen, trotzdem einen Multiplayer bieten würden, der den Publisher Geld kostet. Dieser würde jedoch mit dem aktuellen Modell keinen einzigen Cent an den gebrauchten Spielen verdienen. Activision-Chef Bobby Kotick scheint jedenfalls einen kostenpflichtigen Multiplayer-Modus zu planen: Dem “Wall Street Journal” verriet er erst kürzlich, dass er lieber heute als morgen einen Abo-Service für Call of Duty einführen würde.
Entwickler Treyarch möchte von diesen Plänen aber nichts wissen. Im Interview mit “MCV” sagte Treyarch-Chef Lamia: “Ich möchte es in die andere Richtigung bringen und den Konsumenten großartige Gründe liefern, die sie dazu bewegen, das Spiel zu behalten und nicht auf dem Gebrauchtmarkt zu verkaufen.” Lamia verspricht CoD-Fans, das Spiel auch nach der Veröffentlichung so gut zu unterstützen, wie es bei World at War der Fall war. “Das wird unser Fokus nach dem Release sein: Sicherzustellen, dass die Fans begeistert bei der Sache bleiben und als Resultat werden sie hoffentlich ihr Spiel behalten und es nicht veraufen wollen”, so Lamia weiter. Call of Duty: Black Ops wird am 9. November 2010 für PlayStation 3, Xbox 360, Wii und PC erscheinen. (ok)