Eine Studie von Nielsen zum Thema 3D-TV kommt zu dem Ergebnis, dass viele Kunden wegen der Brillen vom Kauf eines 3D-TVs abgehalten werden.
Wer mit den aktuell auf dem Markt verfügbaren TV-Geräten in die dritte Dimension eintauchen möchte, benötigt dazu zusätzlich noch eine entsprechende Shutter-Brille, um die 3D-Effekte wahrnehmen zu können. Zwar arbeiten die TV-Hersteller bereits mit Hochdruck an 3D-TVs, die ganz ohne die oft als lästig empfundenen Brillen auskommen sollen, bis zur Marktreife wird es jedoch noch einige Zeit dauern. Eine aktuelle Studie der Marktforscher von Nielsen kommt zu dem Ergebnis, dass die Brillen vielen Konsumenten den Spaß an der 3D-Erfahrung gründlich vermiesen und sie schließlich auch davon abhalten, in ein 3D-TV zu investieren.
In der Studie äußerte etwa die Hälfte der 425 Testpersonen schon nach einer halben Stunde vor dem 3D-Fernseher Bedenken. Sie bezeichneten die 3D-Brillen unter anderem als unkomfortabel. 89 Prozent empfanden es außerdem als störend, dass sie, während sie mit Brille TV schauen, nichts anderes parallel tun können. “Viele Konsumenten, insbesondere die jüngeren, machen gerne mehrere Dinge gleichzeitig und waren irritiert, dass sie das nicht können”, so Char Beales, CEO der Cable & Telecommunications Association for Marketing, die die Studie in Auftrag gegeben hat. Nach dem Test wollten sich nur noch 12 Prozent der Konsumenten einen 3D- Fernseher zulegen. Vor dem Test waren es noch 25 Prozent. Weitere Bedenken der Konsumenten sind die hohen Preise der 3D-TVs und das noch sehr überschaubare Angebot an Inhalten. (ok)

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