Microsofts Gestensteuerung Kinect wird zum Launch keine Funktion bieten, mit der man Ojekte aus dem echten Leben in Spiele einscannen kann.
Als Microsoft seine Gestensteuerung Kinect im vergangenen Jahr auf der E3-Messe präsentierte, zeigten sich viele Nutzer verblüfft von den Möglichkeiten, die das Hardware-Add-On für die Xbox 360 offenbar zu bieten hat. Wohl zu den beeindruckendsten Features gehörte unter anderem die Möglichkeit, Objekte aus der realen Welt von der Kinect-Kamera einscannen zu lassen um diese dann innerhalb des Spiels benutzen zu können. Wir erinnern uns zum Beispiel an ein Skateboard, das in einem Kinect-Trailer nurz kurz vor die Kamera gehalten wurde, bevor es wie von Geisterhand auf der virtuellen Straße zum Benutzen bereitstand.
Wie Microsofts Kinect-Chef Kudo Tsunoda nun den Kollegen von “Eurogamer” offenbarte, wird dieses futuristisch Feature zunächst auch Zukunftsmusik bleiben. Laut Tsunoda wird dieses Feature nämlich noch nicht verwendet und es wird wohl auch noch eine Zeit lang dauern, bis die ersten Kinect-Spiele von diesem Gebrauch machen werden. “Wir haben ein wenig davon auf der E3 im letzten Jahr gesehen, aber sowas steckt derzeit in keinem der Launch- Titel”, verrät er. Einige der auf der E3-Präsentation gezeigten Features werden erst nach und nach integriert. Neben dem “3D- Scanner” wird auch die Spracherkennung, mit der sich die Xbox 360 über Sprachbefehle steuern lassen soll, hierzulande erst ab Frühjahr 2011 zur Verfügung stehen. Die Gestensteuerung soll am 10. November 2010 für rund 150 Euro in den Handel kommen. (mh)

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