Sony hat eine neue Firmware-Version für die PS3 veröffentlicht, mit dem die Hacks PS-Jailbreak, PSGroove und PSFreedom ausgeschaltet werden.
Sony hat dem PS3-Hack ein Ende bereitet: In der nacht haben die Japaner überraschend eine neue Firmware-Version für die PS3 veröffentlicht. Die Version 3.42 bringt jedoch kaum bzw. gar keine neuen Features mit sich, sondern beschäftigt sich vorrangig mit der Sicherheit der Konsole. In den vergangenen Wochen sorgte der so genannte “PS-Jailbreak” für Aufsehen. Mit dem USB-Dongle lies sich Code in das System der PS3 einschleusen, wodurch Funktionen wie der Backup-Manager aktiviert wurden. Über diesen lassen sich Spiele von der Blu-ray Disc auf die interne oder eine externe Festplatte kopieren und von dort aus starten. Nachdem Sony in Australien eine Einstweilige Verfügung gegen die Macher des Hacks erwirken konnte, wurde von den Gerichten kurze Zeit später ein Vertriebsverbot gegen den USB-Dongle verhängt.
Der Code des “PS-Jailbreak”-Sticks gelangte zwischenzeitlich ins Internet. Kopien des Hacks tauchten unter anderem unter den Titeln “PSGroove” und “PSFreedom” auf. Mittlerweile haben erste Berichte bestätigt, dass sowohl “PS-Jailbreak” als auch “PSGroove” und “PSFreedom” mit der neuen Firmware-Version 3.42 nicht mehr funktionieren. Eine offizielle Stellungnahme von Sony steht noch aus. Weitere Informationen werden aber sicher im Verlauf des Tages folgen. Das Firmware-Update kann ab sofort per System- Update runtergeladen und installiert werden. Die Japaner zeigen damit ein weiteres mal, dass sie die Systemsicherheit sehr ernst nehmen und schnell auf potentielle Hacks reagieren. Erst kürzlich, als George Hotz (GeoHot) die Sicherheitsmechanismen der PS3 zum Teil aushebelte, konterte Sony kurze Zeit später mit einem Firmware-Update, mit dem u.a. die beliebte “OtherOS”-Funktion, die eine Installation anderer Betriebssysteme auf der PlayStation 3 ermöglichte, entfernt wurde. (ok)

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