Die Eckdaten zu unserem Test:
  • Getestetes Spiel: Sports Champions (Move)
  • Getestete Plattform: PlayStation 3
  • Veröffentlichung: 15.09.2010
  • Publisher: Sony Computer Entertainment
"Eine Warnung an alle Couchpotatoes: Sports Champions kann je nach Körpereinsatz zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden!"

Im Test: Sports Champions (PS3 / Move)

Im Test: Sports Champions (PS3 / Move)

Sports Champions aus dem Hause Zindagi Games gehört zu den Launch-Titeln des Move-Controllers. Lesen Sie unseren ausführlichen Test!
Sports Champions aus dem Hause Zindagi Games gehört zu den Launch-Titeln des Move-Controllers. Lesen Sie unseren ausführlichen Test!

Zindagi Games’ Sports Champions ist einer der Launch-Titel für die PlayStation 3-Bewegungssteuerung PlayStation Move, die ab dem 15. September 2010 in den Händlerregalen stehen wird. In Sports Champions dürfen wir uns in einigen mehr oder weniger populären Sportarten beweisen. Mit von der Partie sind Disc-Golf, Beach- Volleyball, Tischtennis, Bogenschießen, Boccia und - etwas aus der Reihe geschlagen - echte Gladiatorenkämpfe. Wir benötigen für die Spiele lediglich einen Move-Controller, können die Disziplinen Bogenschießen, Beach-Volleyball und die Gladiatorenkämpfe aber auch mit zwei Controllern gleichzeitig spielen, um den Realismus noch weiter zu erhöhen. Wie vor jedem Move-Spiel steht auch vor dem Start einer jeden Sports Champions-Disziplin die Kalibrierung des Controllers auf dem Programm. Dazu stellen wir uns in den markierten Bereich auf dem Bildschirm, halten den Move-Controller einmal nach unten, einmal auf Schulterhöhe, erneut nach unten und einmal auf Gürtelhöhe, fertig. Die Prozedur nimmt lediglich einige Sekunden in Anspruch und stört nicht weiter.

Sports Champions Move im Test

Solo-Spiel oder Mehrspieler-Spaß?

Im Hauptmenü können wir über große sechs große Symbole die gewünschte Disziplin auswählen. Danach stehen wir vor der Wahl, ob wir ein freies Match oder aber den Championship-Modus spielen wollen. Natürlich können wir uns auch mit mehreren Spielern ins Vergnügen stürzen und entweder abwechselnd oder aber mit der entsprechenden Anzahl vorhandener Controller gegeneinander antreten. Im Championship-Modus müssen wir mehrere Partien gegen immer besser werdende KI-Gegner in der ausgewählten Disziplin bestehen. Vor dem Beginn des sportlichen Wettkampfs steht zunächst das Training, das uns den grundsätzlichen Umgang mit dem Move-Controller in der jeweiligen Disziplin erklärt. So müssen wir beispielsweise beim Tischtennis zunächst einige Aufschläge absolvieren oder Returns schlagen, in Beach-Volleyball Angaben und Blocks üben oder in Disc-Golf die Frisbee einige Male um ein virtuelles Hindernis zirkeln, bevor wir auf unseren Gegner losgelassen werden. Im Verlauf des Championship-Modes werden wir vor den einzelnen Matches durch die kurzen Trainingseinheiten mit immer augeklügelteren Techniken ausgestattet. Erlernten wir im ersten Match Disc-Golf gerade mal die Disc geradeaus zu werfen, müssen wir im weiteren Verlauf lernen, wie man die Scheibe anschneiden und im runden Bogen zum Ziel fliegen lassen kann. Schon nach kurzer Zeit bekommt man so ein richtig gutes Gefühl für den Controller und ist davon überzeugt, tatsächlich das entsprechende Sportgerät in den Händen zu halten.

Der Klassiker: Tischtennis

Zu unseren Sports Champions-Highlights gehörte unter anderem die Disziplin Tischtennis, die sehr realitätsnah rübergebracht wird. Vor der Angabe können wir uns frei am Spieltisch platzieren. Die PlayStation Eye-Kamera erkennt ganz automatisch, ob wir mit der Vorder- oder Rückhand aufschlagen wollen und positioniert unsere Spielfigur dementsprechend. Drehen wir uns also nach links, dreht sich auch unsere Spielfigur. Um den Ball ins Spiel zu bringen, werfen wir ihn natürlich (mit dem Move-Controller) hoch und geben an. Es fühlt sich tatsächlich an wie echtes Tischtennis. Wir können die Angabe zum Beispiel angeschnitten oder mit viel Wumms auf die Platte bringen. Wir können den Ball im Return präzise platziert schlagen, ihn hinter dem Netz “verhungern” lassen oder mit Schmackes über die Platte feuern, wodurch der kleine Ball einen Feuerschweif hinter sich her zieht.