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3D-TVs im Test: Geräte leiden noch unter Kinderkrankheiten

Die erste Generation der 3D-Fernseher hat laut einem Test der c't noch mit der einen oder anderen Kinderkrankheit zu kämpfen. (Foto: © Samsung)
Die erste Generation der 3D-Fernseher hat laut einem Test der c't noch mit der einen oder anderen Kinderkrankheit zu kämpfen. (Foto: © Samsung)

Die IFA 2010 in Berlin wird ganz im Zeichen des 3D-Fernsehens stehen. Gerade erst teilte der südkoreanische Elektronikhersteller Samsung mit, in sechs Monaten über eine Million 3D-TVs verkauft zu haben. Das Interesse der Kunden an den neuen 3D-Geräten ist groß. Auch wenn die derzeit noch recht hohen Preise und die erforderlichen 3D-Brillen eine Hürde darstellen, planen viele Nutzer sich noch in diesem Jahr ein 3D-fähiges TV-Gerät zuzulegen. Die Frage ist nur, ob die erste Generation 3D-Geräte auch schon das hält, was sie verspricht. Das Computermagazin “c’t” ist dieser Frage in seiner aktuellen Ausgabe auf den Grund gegangen.

Die Tester kommen zu dem Urteil, dass die 3D-fähigen Geräte noch von Kinderkrankheiten geplagt werden. Ein großes Problem ist der Helligkeitsverlust durch die Shutterbrillen. Bei LCD-Fernsehern verringert sich die wahrgenommene Helligkeit um mehr als zwei Drittel. Bei Plasmageräten kommt sogar weniger als ein Fünftel der Helligkeit beim Zuschauer an. “Im schummrigen Heimkino ist das kein Problem”, meint c’t-Redakteur Jan-Keno Janssen. “Doch wer sein Wohnzimmer nicht abdunkeln kann, wird hier tagsüber wenig Freude haben.” Wer ungetrübten 3D-Spaß erleben will, sollte wie im Kino die Vorhänge zuziehen und sämtliches Licht abschalten.

Bei den getesteten Geräten aus dem Hause Sony empfiehlt die “c’t” eine spezielle Filterfolie für die Shutterbrille zu verwenden, da der 3D-Effekt ansonsten schon bei leichten Kopfneigungen spürbar nachlasse. Im Kaltstart kommt es bei fast allen Geräten zu den gefürchteten Geisterbildern (Ghosting) und Flimmern. Insgesamt könne der 3D-Effekt, den die erste 3D-TV-Generation produzieren kann, mit den Darstellungen im Kino mithalten. Mit den Geräten ist es auch möglich, herkömmliches 2D-Programm in hoher Qualität wiederzugeben. Die Geräte von Samsung und Sony bieten zudem die Möglichkeit, das 2D-Programm in 3D umzuwandeln. Dies geht nach Meinung der “c’t” jedoch oft schief und ist mehr “eine Spielerei”. Getestet wurden acht Geräte von Panasonic, Samsung und Sony deren UVPs zwischen 1.400 und 3.600 Euro liegen. (ok)

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