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James Cameron kritisiert Hollywood für schlechte 3D-Filme

Kein Freund von
Kein Freund von "Hopplahopp-Konvertierungen": Erfolgsregisseur James Cameron hat sich erneut kritisch zu 2D-zu-3D-Konvertierungen geäußert.

Seit dem Kino-Erfolg von James Camerons 3D-Film Avatar (spielte 2,14 Milliarden Euro an der Kinokasse ein) herrscht in Hollywood Goldgräberstimmung. Kaum ein Studio möchte sich die möglichen Einnahmen, die durch den aktuellen 3D-Hype ausgelöst werden, entgehen lassen. Dabei gibt es bislang nur sehr wenige Filme, die auch tatsächlich in 3D gedrehte wurden. Meistens greifen die Studios deshalb in die Technik-Trickkiste und konvertieren einfach ihre bereits vorhandenen 2D-Inhalte in 3D. Dabei kommen nicht selten aufgesetzt wirkende und somit unbefriedigende 3D-Effekte heraus. Für Erfolgsregisseur Cameron ist das ein absolutes No-Go.

Gegenüber der Zeitung “The Harald Sun” sagte Cameron: “Ich finde es furchtbar und es ist absolut der falsche Weg. Ich halte es für eine vorschnelle, über’s Knie gebrochene Reaktion der Studios, die es für die einzige Option halten, etwas von dem Goldrausch abzubekommen. Die Studios treffen die Entscheidung und geben die Filme an irgendwelche Firmen, die sie durch einen Fleischwolf drehen. Heraus kommt ein Fake-3D oder 2 1/2D-Durcheinander.”

Cameron plant gerade seinen Blockbuster Titanic aus dem Jahre 1997 nachträglich mit 3D-Effekten auszustatten und erneut in die Kinos zu bringen. “Wir werden ihn [Titanic] 2012 in 3D in die Kinos bringen und alles dafür tun, dass man keinen Unterschied zu einem in 3D gefilmten Film erkennen wird. [..] Es wird wohl 2.9D, aber immer noch .9 besser als die bereits veröffentlichte 2D-Version. Diese anderen Hopplahop-Konvertierungen, wo sie keine Zeit und kein Geld investieren und auch nicht den Regisseur involvieren, sind wie 2.2D” Es ist nicht das erste Mal, dass Cameron 2D-zu-3D-Konvertierungen scharf kritisiert hat. (mh)

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