Laut einer Umfrage es Branchenverbands Bitkom planen etwa 16 Millionen Deutsche den Kauf eines 3D-fähigen TV-Geräts. (Foto: © LG)
Der Hightech-Verband Bitkom geht davon aus, dass die 3D-Technologie nach den Kinosälen auch die Wohnzimmer erobern wird. Laut einer repräsentativen Umfrage, die im Auftrag der Bitkom von dem Institut Aris durchgeführt wurde, wollen sich 16 Millionen Verbraucher einen 3D-Fernseher kaufen. Fast jeder Dritte interessiert sich der Umfrage zufolge für die neue Technologie, ohne allerdings eine Kaufabsicht zu haben. Hierzulande sind die ersten 3D-Fernseher seit März im Handel erhältlich. Seitdem wurden laut der Bitkom rund 26.000 Geräte verkauft.
Nach Angaben des Verbands gaben Kunden im Durchschnitt 2.000 Euro für einen neuen 3D-Fernseher aus, die meist über einen sehr großen Bildschirm verfügen. Künftig sollen jedoch auch kleinere 3D-Fernseher angeboten werden. Die Zahlungsbereitschaft in der Bevölkerung für die 3D-Technologie ist laut der Bitkom sehr hoch: 73 Prozent derjenigen, die die Anschaffung eines 3D-Fernsehers planen, würden dafür einen Aufpreis beazahlen. Das Interesse für die 3D-Technologie ist jedoch bei den Männern ausgeprägter: Während sich jeder fünfte Mann (19 Prozent) einen 3D-Fernseher anschaffen möchte, ist es nur jede achte Frau (13 Prozent), die zum Kauf eines 3D-Fernsehers bereit wäre.
Laut Bitkom-Prognose werden zum Jahresende über 100.000 deutsche Haushalte mit 3D-tauglichen TV-Geräten ausgestattet sein. Weltweit werden in diesem Jahr voraussichtlich 6 Millionen 3D-Geräte verkauft. Im nächsten Jahr sollen es fast 10 Millionen, 2012 schon über 25 Millionen 3D-TVs sein. Das prognostiziert die Unternehmensberatung Deloitte im Rahmen der gemeinsam mit Bitkom erstellten Studie. (ok)