Die Verfilmung des PS3-Blockbusters Uncharted muss einen Rückschlag verkraften: Der potentielle Regisseur David O. Russel ist abgesprungen.
Die Verfilmung des PlayStation 3-Blockbusters Uncharted scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Nachdem einem Bericht der LA Times zufolge mit David O. Russel ein potentieller Regisseur für das Action-Spektakel gefunden wurde (wir berichteten), konnten sich die Produzenten in ersten Gesprächen wohl doch nicht mit dem Macher von Filmen wie Three Kings, I Love Huckabees, Flirting with Disaster und zuletzt Soldiers Play einigen. Im Herbst 2009 hatten die beiden Autoren Thomas Dean Donnelly und Joshua Oppenheimer (beide u.a. Verantwortlich für Sahara, Thoughtcrimes) ein Script abgeliefert, welches den Produzenten, unter denen sich auch Charles Roven (The Dark Knight, Stadt der Engel) befindet, gefallen hat. Jetzt dieser Rückschlag. Der Uncharted-Film wird damit wohl vorerst wieder in der Produktionshölle verschwinden. Ob der Film noch neues Leben eingehaucht bekommt, bleibt abzuwarten.
Angeblich soll Sony den Plan gehabt haben, den Film im Sommer 2011 drehen zu lassen. Im vergangenen Jahr teilte Nolan North, die US-Stimme von Uncharted-Titelheld Nathan Drake, in einem Podcast mit, dass angeblich Hugh Jackman als Nathan Drake auf der Wunschliste der Produzenten steht. Eine Bestätigung dafür gab es bislang allerdings nicht. Wir drücken jedenfalls die Daumen, dass Drake doch noch auf die große Leinwand kommt. (ok)