Michael Pachter geht davon aus, dass Sony 2 bis 3 Millionen PlayStation Plus-Abonnenten benötigt, um mit dem PSN schwarze Zahlen zu schreiben.
Seit Juni 2010 ist Sonys Premium-PSN PlayStation Plus weltweit verfügbar. Gegen Zahlung einer monatlichen Gebühr erhalten PSN-Mitglieder Zugriff auf kostenlose und vergünstigte Inhalte aus dem PlayStation Store und können zudem PlayStation Plus-exklusive Features wie den automatischen Download von Spielen, Demos und Updates nutzen. Nach Meinung von Industrie-Analyst Michael Pachter von Wedbush Morgan benötigt Sony 2 bis 3 Millionen PlayStation Plus-Abonnenten, um mit dem PlayStation Network endlich schwarze Zahlen schreiben zu können.
“PlayStation Plus wird eine Zeit benötigen, um auf das Level von Xbox Live zu kommen. Ich denke, am Anfang werden es eine Million Abonnenten sein, was etwa 50 Millionen Dollar Umsatz bedeutet”, so Pachter. “Das bedeutet, dass das PlayStation Network als solches nicht profitabel wird, weil ich schätze, dass Sony mehrere Hundert Millionen Dollar pro Jahr für den Betrieb des PSN ausgibt. Sony hofft, dass die Leute durch den neuen Service dazu angeregt werden, mehr Filme und Spiele zu kaufen und so mehr Geld bringen.” Weitere PlayStation Plus-Features, wie zum Beispiel der seit langer Zeit angekündigte Cross Game Chat, könnten schon bald in das Angebot integriert werden. (ok)