Nach Meinung einiger Analysten ist der Preis für Microsofts Xbox 360-Bewegungssteuerung Kinect (149 US-Dollar) "angemessen".
Erst gestern hat Microsoft den Preis für die Bewegungssteuerung Kinect bekannt gegeben und damit einige Analysten überrascht. Während Kinect in den USA für 149 Dollar auf den Markt kommen wird, müssen europäische Gamer 149 Euro für die Kamera auf den Tisch legen. Trotzdem gehen viele Analysten davon aus, dass der Preis “angemessen” ist und im Weihnachtsgeschäft ca. 3 Millionen Kinect-Kameras in den Wohnzimmern von Xbox 360-Besitzern landen werden. “Wir glauben, dass sich Kinect bereits in der Produktion befindet und adäquate Mengen für den Launch im November verfügbar sein werden. Wir erwarten auch weiterhin, dass im vierten Quartal weltweit ca. drei Millionen Kinect-Einheiten verkauft werden”, so Colin Sebastian von Lazard Capital Markets.
Die Analysten prognostizieren außerdem, dass Kinect schon bald auch für TV-Geräte, PCs, Set-Top-Boxen und andere Elektrogeräte verfügbar sein wird. Für viele Händler dürfte die Einschätzung der Analysten zum richtigen Zeitpunkt kommen. Im Juni hatten sich einige Händler über sehr niedrige Vorbestellungen der Kinect-Steuerung beschwert. Grund für den vergleichsweise hohen Preis der Bewegungssteuerung sind die hohen Produktionskosten, die sich Spekulationen zufolge auf 150 Dollar pro Einheit belaufen sollen. Somit gibt Microsoft die Kinect-Kameras praktisch zum Selbstkostenpreis an die Händler ab bzw. subventioniert Kinect, bis die Herstellungskosten sinken. Kinect wird voraussichtlich im November in den Handel kommen. Ein genaues Datum für den Europa-Launch steht aber noch nicht fest. (ok)