Infinity Ward und Treyarch haben mitgeteilt, dass ihre Call of Duty-Spiele auch weiterhin einen kostenfreien Online-Multiplayer bieten werden.
Nachdem das selbsternannte Industrie-Orakel Michael Pachter, seines Zeichens Analyst bei Wedbush Morgan Securities, verlauten ließ, dass er fest davon ausgehe, dass künftig Online-Multiplayer-lastige Spiele wie zum Beispiel Call of Duty: Modern Warfare 2 mit einem Abo-Modell ausgestattet werden, tauchte im Netz ein Video auf, das angeblich ein Abo-Modell für Modern Warfare 2 zeigt. Dabei handelte es sich offenbar um einen Fake.
Heute äußerten sich die beiden Call of Duty-Entwickler Infinity Ward und Treyarch zu dem Thema: Robert Bowling, Community-Manager bei Modern Warfare-Entwickler Infinity Ward, teilte per Twitter mit: “Nur um das klarzustellen, niemand muss bezahlen um CoD oder MW2 online zu spielen.” Eine ähnliche Meldung kommt von Josh Olin, Community-Chef von Treyarch: “Nein, ihr müsst auch nicht bezahlen um Call of Duty: Black Ops online zu spielen. Gerücht -> zerstört.” Pachter ging davon aus, dass Activision mit Call of Duty: Black Ops ein Bezahlmodell einführen wird. Nach Pachters Meinung sind die zunehmenden Umsatzrückgänge der Publisher u.a. auf die immer umfangreicher werdenden Multiplayer zurückzuführen, da diese den User für lange Zeit binden, in der er sich kein neues Spiel kaufen kann. Nun scheint das Thema “Pay to Play” vorerst wieder vom Tisch zu sein.
Activision-Chef Bobby Kotick hatte allerdings erst kürzlich verlauten lassen, dass er sich ein Bezahlmodell für Call of Duty wünscht. So könnte man nach Koticks Meinung Dinge umsetzen, von denen man bislang nur geträumt habe. Bleibt nur noch die Frage, ob auch die User bereit sind, für den Online-Modus nochmals in die Tasche zu greifen, schließlich fallen auf der Xbox 360 schon Kosten für die für das Online-Gaming benötigte Gold-Mitgliedschaft an. (ok)