Die Xbox 360 Slim legte in den USA einen sehr guten Verkaufsstart hin. Laut der NPD Group ging sie im Juni 452.000 Mal über die Ladentheke.
Hierzulande ist die neue Xbox 360 Slim seit dem 16. Juli im Handel erhältlich, in den USA ist die Konsole schon seit Juni auf dem Markt. In den USA konnte Microsoft dank der überarbeiteten Konsole die Hardware-Verkaufscharts kräftig aufmischen und die Konkurrenz - bis auf Nintendos DS-Handheld - hinter sich lassen. Laut den Marktforschern der NPD Group ging die Xbox 360 Slim im Juni rund 452.000 Mal über die Ladentheke. Im Monat zuvor konnte die Konsole nur 195.000 neue Besitzer finden. Damit setzte sich Microsoft mit der Xbox 360 Slim sowohl vor die Wii (423.000 Verkäufe) als auch vor die PlayStation 3 (305.000 Verkäufe).
Zwar konnte sich der Nintendo DS mit 511.000 Verkäufen den Platz an der Sonne in den Hardware-Charts sichern, jedoch ist die Xbox 360 Slim im Bereich der stationären Konsolen die neue Nummer Eins. In den Software-Charts konnte sich im Juni erneut Rockstars Western-Epos Red Dead Redemption für die Xbox 360 auf den ersten Platz setzen. Das Spiel kam auf 583.000 Verkäufe. Die PS3-Fassung, die auf dem dritten Platz landete, kommt auf 380.000 verkaufte Exemplare. Die Redmonder können mit dem Start der schlanken Xbox 360 also vollends zufrieden sein. Die Xbox 360 Slim ist leichter und kleiner und verfügt zudem über integriertes WLAN mit 802.11n-Support, eine 250-GByte-Festplatte und einen Port zum Anschluss der Bewegungssteuerung Kinect. (ok)