Nach Meinung von Michael Pachter ist das Thema 3D-Gaming aktuell nur eine Modeerscheinung und wird sich erst in einigen Jahren durchsetzen.
Seit Juni dieses Jahres ist Sonys PlayStation 3-Konsole für das 3D-Zeitalter gerüstet. Die ersten 3D-Spiele haben die Japaner bereits im PlayStation Store veröffentlicht. Trotz des Hypes um das dreidimensionale Spielen glaubt Industrie-Analyst Michael Pachter nicht an einen schnellen Erfolg des 3D-Gamings. Laut Pachter wird das Thema eine Modeerscheinung bleiben, bis die Leute 3D-TVs in ihren Wohnzimmern stehen haben. Er ist der Meinung, dass es eine ganze Zeit dauern wird, bis die sich die 3D-TVs durchsetzen werden. Die Masse der Nutzer würde sich außerdem nicht nur ein 3D-TV kaufen, um damit 3D-Spiele spielen zu können. Auch die teuren 3D-Brillen sind ein Grund, warum das 3D-Gaming nach Pachters Meinung keinen schnellen Durchbruch erleben wird.
Auf lange Sicht sollte man 3D aber nicht abschreiben: “Solange die Zielgruppe für 3D-TVs klein bleibt, bleibt 3D-Gaming meiner Meinung nach eine Modeerscheinung. [...] Wenn die Zielgruppe für 3D-Displays richtig groß wird, wird jedes Spiel in 3D rauskommen.” Pachter glaubt, dass 3D-Gaming für die nächsten 5 Jahre eine Modeerscheinung bleiben wird. Richtig groß soll die Technik aber erst in 10 Jahren werden. Das Hauptproblem ist in Pachters Augen der hohe Preis. Aktuell kostet ein 3D-TV in den USA ca. 2.000 US-Dollar plus 200 US-Dollar für 3D-Brillen. (ok)