3D-Spiele auf Sonys PlayStation 3 werden eine Auflösung von max. 720p bieten, dafür jedoch auf butterweichen 60 Fps laufen.
Im Rahmen der “Develop Conference” hat Sonys Simon Benson Details zur PS3-3D-Technologie präsentiert. Dabei kam der Sony-Repräsentant auch auch auf die Auflösung der 3D-Spiele zu sprechen. Diese wird laut Benson bei 720p liegen, selbst bei Spielen, die in ihrer 2D-Version nativ mit einer Auflösung von 1080p laufen. Im 3D-Modus werden zwei Bilder (eins für jedes Auge) generiert und auf 720p skaliert. Laut Benson wäre die PlayStation 3 zwar durchaus in der Lage, zwei Bilder mit einer Auflösung von 1080p darzustellen, allerdings würde man dadurch nicht mehr die Möglichkeit haben, die Spiele auf butterweichen 60 Frames pro Sekunde laufen zu lassen. Bei potentiellen PS3-Blockbustern wie Gran Turismo 5 oder Killzone 3, die in stereoskopischem 3D auf die Konsole kommen, wäre das fatal, weshalb man sich bei Sony für eine niedrigere Auflösung und höhere Frameraten entschieden hat.
Die Auswirkungen der geringeren Auflösung dürften den meisten Gamern laut Benson aber gar nicht auffallen. Die PlayStation 3 ist seit Juni 3D-fähig. Mit Super Stardust HD, WipEout HD und Pain hat Sony auch schon die ersten 3D-Spiele im PSN-Store veröffentlicht. Im September soll dann mit einem weiteren Firmware-Update die Unterstützung für die neuen Blu-ray 3D-Filme hinzugefügt werden. Ein weiteres Update soll gegen Ende des Jahres außerdem die Unterstützung für 3D-Fotos und eigene 3D-Filme auf die Konsole bringen. Um in den Genuss der dreidimensionalen Spiele und Filme zu kommen, ist jedoch die Anschaffung eines 3D-fähigen TV-Geräts inklusive der entsprechenden 3D-Brillen nötig. (ok)