Hacker George Hotz alias GeoHot lässt die PS3 wieder in Ruhe: Per Twitter informierte er die Welt über das Ende seiner Hacker-Karriere.
Der unter dem Namen “GeoHot” bekannt gewordene Hacker George Hotz hängt offenbar seine Karriere als Hacker an den Nagel. Hotz wurde vor allem durch den iPhone-Hack bekannt. Anfang des Jahres gelang es Hotz außerdem, mit Hilfe des “Other OS”-Features der PS3 deren ausgefeiltes Sicherheitssystem zu umgehen. Hotz erhielt dadurch nach eigenen Angaben Lese- und Schreibzugriff auf den Systemspeicher sowie HV-Level-Zugriff auf den Prozessor. Einige Zeit später veröffentlichte Sony dann die PS3-Firmware 3.21, mit der das beliebte “Other OS”-Feature zum Unmut vieler Nutzer von der Konsole entfernt wurde. Hotz gelang es zwar, eine Möglichkeit zu finden, wie sich das Feature wieder auf die Konsole zurückbringen lässt, unternahm danach jedoch zur Freude Sonys keine weiteren Hackversuche.
Jetzt hört er ganz auf: Per Twitter teilte Hotz mit: “Es war ein cooler Ritt. Ich habe jede Menge Dinge über jede Menge andere Dinge gelernt. Ein andermal gibt’s vielleicht ein formelleres Auf Wiedersehen.” Hotz hat nun den “virtuellen Selbstmord” vollzogen und seinen Twitter-Account, der zwischenzeitlich die Marke von über 100.000 Followern überschritten hatte, wie auch sein Blog gelöscht. Ob er wirklich mit dem Hacken aufhört, ist jedoch fraglich. Eventuell wurde ihm nach dem PS3-Hack aber auch ein lukrativer Job angeboten, der ihn nun zu diesem Schritt gezwungen hat. (ok)