Toshiba wird auf der diesjährigen IFA sein 3D-fähiges Cell-TV vorstellen. In der Brust des Fernsehers schlägt Sonys Cell-Prozessor aus der PS3.
Wer gleich mit einem Spitzenmodell in die 3D-Welt einsteigen möchte und bereit ist, dafür rund 7.000 Euro zu investieren, der sollte sich Toshibas neues Flaggschiff, den Cell-TV, einmal genauer ansehen. In der Brust des 3D-fähigen Fernsehers schlägt nichts anderes als der leistungsfähige Cell-Prozessor, der auch Sonys PlayStation 3 zu Höchstleistungen antreibt. Toshibas Cell-TV setzt auf aktive Shutterbrillen, um stereoskopische Inhalte in räumlich wirkende Umgebungen zu verwandeln, in die man vom heimischen Sofa aus eintauchen kann. Das Gerät ist jedoch auch in der Lage, 2D-Material in Echtzeit in 3D umzurechnen. So lässt sich zum Beispiel auch das TV-Programm oder selbst aufgezeichnete Videos in einer ganz neuen Art und Weise erleben. Aber nicht nur Filme und Videos lassen sich auf Toshibas Luxus-Bildschirm bringen, auch Video-Telefonate können direkt vom Sessel aus geführt werden.
Toshibas Cell-TV setzt auf eine LED-Hintergrundbeleuchtung mit über 4.600 LEDs. Dadurch wird laut Hersteller ein dynamischer Kontrast von 5.000.000:1 erreicht. Die Leuchtkraft beträgt 1.250 Candela pro Quadratmeter. Dank einer Abdunkelungstechnik mit 512 einzelnen Bereichen soll Toshibas Cell-TV ein extrem sattes Schwarz bieten können. Das High-End-Gerät wird ab Herbst in den Größen 46 und 55 Zoll in den deutschen Handel kommen. Während das Gerät bereits seit einiger Zeit auf dem japanischen Markt für umgerechnet 7.000 Euro erhältlich ist, wird es Berichten zufolge für den deutschen Markt eine schlankere, dafür aber auch günstigere Version geben. Details dazu sind aber noch nicht bekannt. (ok)