Activision verteidigt Blur trotz schwacher Verkaufszahlen: Die starke Konkurrenz sei Schuld an den niedrigen Verkäufen im Mai.
Eigentlich wollte Activision mit Bizarre Creations’ Action-Racer Blur das Rennspiel-Genre in diesem Jahr so richtig aufmischen. Wenn man sich die Verkaufszahlen des Titels im Startmonat Mai ansieht, kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass das nicht ganz hingehauen hat: Im Mai konnte sich Blur laut der NPD Group lediglich 31.000 Mal verkaufen. An dem Spiel selbst kann es nicht liegen: Blur konnte sich dank eines frischen Konzepts durch die Bank weg gute Wertungen sichern. Activisions Dan Amrich meint, dass die starke Konkurrenz Schuld an den mauen Verkaufszahlen sei. So ging im Mai nicht nur Blur an den Start, sondern auch Black Rocks’ Action-Racer Split/Second: Velocity (86.000 Verkäufe) und Sonys PS3-exklusiver Fun-Racer ModNation Racers. Keines der drei Spiele konnte die Marke von 100.000 Verkäufen im Mai knacken.
Blur, Split/Second: Velocity und ModNation Racers haben sich also gegenseitig die Käufer weggenommen. Warum alle drei den Mai für die Veröffentlichung gewählt haben, ist unklar. Offensichtlich war es keine gute Entscheidung. Amrich merkte noch an, dass die NPD Group im Falle von Blur lediglich eine Verkaufswoche im Mai erfasst habe (der Titel erschien erst gegen Ende Mai) und man zudem im Juni eine Rabattaktion gestartet hat. Demnach könnte es sein, dass die Verkaufszahlen im Juni schon deutlich besser aussehen. Empfehlenswert sind alle drei Spiele. (ok)