Big in Japan: Microsoft konnte mit dem Launch der Xbox 360 Slim erstmal ein Wörtchen in den japanischen Hardware-Charts mitreden.
Seit dem Launch der Xbox 360 mögen sich die Japaner nicht so recht mit der Microsoft-Konsole anfreunden und greifen lieber zu Sonys PlayStation 3. Pro Woche verkaufen die Redmonder im Schnitt nur 2.000 Konsolen im Land der aufgehenden Sonne. Dem stehen im Schnitt gut 20.000 verkaufte PS3-Konsolen gegenüber. Insgesamt kommt Microsoft auf bislang 1,3 Millionen verkaufte Xbox 360-Konsolen. Sony hat mit 5,3 Millionen verkauften Konsolen in Japan die Nase klar vorn. Mit der neuen Xbox 360 Slim scheint sich die Situation für Microsoft zum Positiven zu wenden: In der vergangenen Woche ging die neue Xbox 360 Slim beeindruckende 17.370 Mal über die japanischen Ladentheken. In der Vorwoche waren es nur rund 2.000 Exemplare. Trotzdem hat es noch nicht gereicht, um die Platzhirsche Nintendo Wii und Sony PlayStation 3 von den vordersten Plätzen zu verdrängen.
Microsoft dürfte der großartige Verkaufserfolg in Japan Hoffnung geben, vielleicht doch in absehbarer Zeit zu einer festen Größe in den japanischen Hardwarecharts zu werden. Hierzulande wird die neue Xbox 360 Slim, die mit integriertem WLAN (802.11n) und einer 250-GByte-Festplatte ausgestattet ist, ab dem 16. Juli verfügbar sein und rund 250 Euro kosten. Die bisherigen Xbox 360-Modelle sollen laut Microsoft noch abverkauft werden, danach gibt es ausschließlich noch die Slim-Konsole. (ok)