Laut einer Untersuchung des US-Marktforschungsinstituts EEDAR planen nur weniger Konsolenbesitzer den Kauf von Kinect oder Move.
Laut dem Marktforschungsinstitut EEDAR (Electronic Entertainment Design and Research) hält sich das Interesse der Amerikaner für Microsoft und Sonys Bewegungssteuerungen Kinect und Move noch in Grenzen. So würden zwar die Hardcore-Gamer der Xbox 360 und PlayStation 3 die neuen Systeme kennen, jedoch fehle ihnen wegen der Abstinenz echter Must-Have-Titel das Interesse daran. Laut der EEDAR-Studie ist Microsofts Kinect aktuell die “favorisierte” Lösung bei den Gamern. Das liegt laut den Markt- forschern jedoch weniger an der Technik oder den angekündigten Spielen, sondern vielmehr an der Tatsache, dass die Xbox 360 in den USA deutlich verbreiteter ist als die Konkurrenz aus Japan. Laut “VGChartz” steht Microsofts Xbox 360 in 23,4 Millionen, die PlayStation 3 hingegen nur in 14,1 Millionen Haushalten.
Eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts OTX kommt zu dem Ergebnis, dass nur etwa 8 Prozent der Xbox 360-Besitzer planen, sich Kinect für ihre Konsole zuzulegen. Bei der PlayStation 3 sind es lediglich 6 Prozent der Gamer, die zu PlayStation Move greifen wollen. Das Hauptkriterium für den Erfolg der beiden Systeme wird wohl der Preis sein. Sony hat bereits im Rahmen der E3-Messe verlauten lassen, dass der Move-Controller im Bundle mit der erforderlichen PlayStation Eye-Kamera und einem Spiel für 99 US-Dollar in den Handel kommen wird. Einzelne Move-Controller werden für 39,99 US-Dollar erhältlich sein, den optionalen Navigation-Controller gibt es für 29,99 US-Dollar. Spekulationen zufolge wird Microsofts Kinect-Sensor für 149 US-Dollar auf den Markt kommen. Laut den Redmondern handelt es sich dabei bislang jedoch nur um eine “Schätzung”, da der finale Preis noch nicht feststehe. Einen vorläufigen Preisvergleich zwischen Move, Kinect und der Wii finden Sie hier. (ok)