Einer Untersuchung von NPD zufolge wurden in den USA bisher 55 Millionen Dollar mit dem Verkauf von 3D-TV-Geräten und Blu-ray-Playern erzielt.
Laut einer Untersuchtung des US-Marktforschungsunternehmens NPD wurden in den USA seit der Einführung der ersten 3D-Fernseher und 3D Blu-ray-Player im Februar dieses Jahres rund 55 Millionen US-Dollar mit der neuen Technologie umgesetzt. Für das langsame Wachstum ist laut NPD die 3D-Brille verantwortlich. “Die erforderlichen 3D-Brillen, die nötig sind, um Bilder räumlich auf einem 3D-Fernseher wahrnehmen zu können, sind ein Faktor, der das Wachstum ausbremst. Die 3D-Brillen können erhebliche Kosten verursachen und arbeiten nur mit der selben Marke des TV-Herstellers. Nur 10 Prozent der befragten Nutzer gaben an, dass sie ihr eigenes Aussehen mit der Brille vom Kauf eines 3D-Fernsehers abhalte, wohingegen 41 Prozent angaben, dass sie Bedenken haben, nicht genügend Brillen zu besitzen, damit alle anwesenden Personen die 3D-Bilder wahrnehmen können”, so die Marktforscher. Hierzulande werden in den kommenden Wochen und Monaten weitere 3D-TV-Geräte auf den Markt kommen. Zwar entwickeln die Hersteller bereits TV-Geräte, die ohne zusätzliche 3D-Brille auskommen, jedoch wird es noch dauern, bis die Geräte marktreif sind. (ok / Foto: © Donbuciak)