Der gefürchtete "Red Ring of Death" (RRoD) gehört mit der Einführung der Xbox 360 Slim am 16. Juli endgültig der Vergangenheit an.
Der gefürchtete “Red Ring of Death” (RRoD) hat in der Vergangen- heit bei vielen Xbox 360-Besitzern für blankes Entsetzen gesorgt. Mittels drei roter Leuchtdioden wurde nicht wenigen Besitzern einer Xbox 360-Konsole unmissverständlich mitgeteilt, dass ihre Konsole gerade einem “allgemeinen Hardwarefehler” zum Opfer gefallen ist. Die einzige Option, die in diesem Fall blieb, war die Konsole einzuschicken und auf Reparatur oder Ersatz zu hoffen. Die Ausfallrate der Xbox 360 soll einer Umfrage von “Game Informer” zufolge bei sagenhaften 54,2 Prozent und damit mehr als fünf Mal so hoch wie bei PS3 und Wii gelegen haben. Medien- berichten zufolge bewegte sich die Ausfallrate der Konsole irgendwo zwischen 30 und 50 Prozent.
Mit der auf der E3 angekündigten Xbox 360 Slim soll auch der bekannteste Konsolenfehler endgültig verschwinden. Dies jedoch nicht aus dem Grund, weil die Xbox 360 Slim nicht mehr ausfallen kann, sondern weil es einfach keine roten Leuchtdioden mehr gibt. Phil Spencer, Vice President der Microsoft Game Studios, sagte den Kollegen von “IGN”: “Natürlich hat die Box eine Art, wie sie dem Nutzer mitteilt, wenn etwas geschehen ist …. aber ja, wir teilen ihnen nicht mehr mittels drei roter Lichter mit, dass etwas falsch läuft.” Laut Spencer hat Microsoft aus der fehleranfälligen Xbox 360 gelernt und dieses Wissen in die neue Xbox 360 Slim einfließen lassen. Die Xbox 360 Slim kommt am 16. Juli nach Europa. Mit 250-GByte-Festplatte und integriertem 802.11n-WLAN wird sie dann für rund 250 Euro angeboten werden.