Apple streicht in Deutschland die 15 Euro Urheberrechtsabgabe bei den iPad-Modellen mit 16- und 32-Gigabyte Speicher.
Verwirrung um die deutschen iPad-Preise: In der vergangenen Woche hatte die Apple die offiziellen Preise für seinen Tablet-Computer bekannt gegeben. Dabei stellte sich heraus, dass das iPad hierzulande mit Abstand am teuersten sein wird. Grund dafür ist zum einen die deutsche Mehrwertsteuer und zum anderen die Urheberrechtsabgabe in Höhe von 15 Euro, die für “Personal Computer ohne Brenner mit einem Speicher von mehr als 40 Gigabyte” fällig wird. Deshalb sollte das kleinste iPad mit 16-Gigabyte-Speicher und WLAN hierzulande für 514 Euro angeboten werden. Jetzt rudert Apple jedoch zurück: Im offiziellen Apple-Store sind die 16- und 32-Gigabyte-Versionen nun 15 Euro günstiger zu haben. Die Urheberrechtsabgabe entfällt also.
Medienberichten zufolge soll die Verwertungsgesellschaft Gema mitgeteilt haben, dass sie keinen Preisaufschlag für die iPads verlange. Man sei sich unsicher, ob das iPad überhaupt in die oben genannte Kategorie falle. Stattdessen soll laut der Gema ein eigener Tarif für das iPad geschaffen werden. Diesen arbeitet nun die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) aus. Das größte iPad mit 64-Gigabyte-Speicher kostet im Apple-Store auch weiterhin 15 Euro mehr. Aktuell können deutsche Kunden das iPad vorbestellen. Ab dem 28. Mai 2010 soll mit der Auslieferung der Geräte begonnen werden. (ok)