PS3-Firmware 3.21: Linux-Fans reichen Sammelklage gegen Sony ein

Eine Gruppe PS3-Besitzer hat sich in den USA zusammengetan und eine Sammelklage gegen Sony Computer Entertainment eingereicht.
Eine Gruppe PS3-Besitzer hat sich in den USA zusammengetan und eine Sammelklage gegen Sony Computer Entertainment eingereicht.

Mit der Firmware-Version 3.21 hat Sony den “Other OS”-Support von der PlayStation 3 entfernt. Grund dafür war ein Hack der berühmten “iPhone Hackers” George Hotz, dem es gelungen war, die Sicherheitssysteme der Konsole auszuhebeln und sich so Zugang zum System zu verschaffen. Durch den “Other OS”-Support war es PS3-Besitzern möglich, ein alternatives Betriebssystem wie beispielsweise Linux auf der Konsole zu installieren. Sonys Aktion führte zu Protesten aus der Linux-Community, aber auch Nutzer, die das Feature weniger genutzt haben, fühlten sich durch die Entfernung eines Features, das zu Anfang von Sony Computer Entertainment beworben wurde, betrogen.

Nun wurde in den USA die erste Sammelklage gegen Sony eingereicht, die sich auf die Entfernung des “Other OS”-Features bezieht. Der Kläger, Anthony Ventura, weist in seiner Klage darauf hin, dass der Konzern vorsätzlich ein Feature entfernt habe, welches zur Veröffentlichung der PS3 beworben wurde. Zudem hätte Sony den Absatz der Geschäftsbedingungen, in dem sich die Japaner das Recht vorbehalten, Features zu entfernen, den Kunden nicht zugänglich gemacht. Insgesamt werden 5 Millionen US-Dollar Schadenersatz gefordert. An der Klage sollen über 100 Personen beteiligt sein. Die Klageschrift finden Sie hier (PDF). (ok)

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